Satzger, Elke: Die Klippen von Perronec


  • Autor: Satzger, Elke
    Titel: Die Klippen von Perronec
    Verlag: Ueberreuter
    Erschienen: 18. Juli 2016
    ISBN 10: 3764170603
    ISBN 13: 978-3764170608
    Seiten: 302 Seiten
    Einband: Broschiert
    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    Preis: 14,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Es ist Liebe auf den ersten Blick. Nicht nur die traumhafte rosafarbene Granitküste der Bretagne hat es Marie auf Anhieb angetan, auch der gut aussehende Yann mit den betörend grünen Augen geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als dieser sich ausgerechnet für sie zu interessieren scheint, schwebt Marie im siebten Himmel. Doch dann passiert ein schreckliches Unglück und Yann verschwindet spurlos. Zurück bleibt ein übler Verdacht. Was ist wirklich geschehen und kann Liebe sich so täuschen?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Marie muß ihre Ferien in Perronec bei ihrer Tante Sofie verleben, denn nach Kroatien haben sie ihre Eltern nicht gelassen. Für Marie ist das ein herber Schlag, denn dort wäre auch ihr Schwarm Moritz gewesen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft von Yann und Moritz ist fast vergessen. Allerdings ist seine Familie nicht gerade einfach und Marie nur geduldet, weil Sofie bei den Prigents arbeitet. Doch dann geschehen seltsame Dinge, die damit enden, das ein Mitglied der Familie im Krankenhaus landet und im Koma liegt. Yann ist danach nicht mehr auffindbar und Marie versucht herauszufinden was wirklich passiert ist und gerät dabei selbst in große Gefahr.


    Marie fand ich eigentlich ganz ok, auch wenn ich nicht verstanden habe wieso sie Moritz immer noch so toll findet, denn nachdem was er gesagt hat sollte er doch theoretisch von ihr nicht mehr beachtet werden, aber Gefühle sind ja nicht unbedingt rational. Ansonsten war sie aber recht angenehm, was man von den meisten anderen Charakteren nicht unbedingt sagen kann. Sofie hat mich einmal total enttäuscht und das auch noch an einer Stelle, wo es einfach nur unpassend war. Yann war mir manchmal zu schnell auf 180 und dieses ignorieren fand ich absolut schrecklich, wieso kann man nicht miteinander reden, wieso muß man einem dann erstmal aus dem Weg gehen und so für noch mehr Missstimmung sorgen?! Nolwenn, Luc, Cedric, Tristan und Elodie fand ich ziemlich unsympathisch, vor allem Nolwenn, Luc und Cedric sind teilweise echt aggressiv und Gespräche mit ihnen waren eher anstrengend zu lesen.


    Die Geschichte war auf jeden Fall ziemlich spannend, auch wenn man sich schon denken kann in welche Richtung das alles am Ende geht, zumindest ging es mir so. Und manchmal war Marie halt schon recht naiv, gerade das mit den Perlen war einfach zu offensichtlich, da habe ich sie dann auch nicht verstanden. Ansonsten war es aber eine tolle Kulisse, die Bretagne konnte ich mir richtig gut vorstellen, dank der sehr prägnanten Beschreibungen, auch die Küste und das wilde Meer waren sofort präsent beim lesen. Es war auf jeden Fall ein Buch, bei dem ich positiv überrascht wurde, denn anhand des Klappentextes hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet, aber das es so interessant und fast in Richtung Thriller geht war schon ziemlich unerwartet. Das Ende war recht schön, allerdings habe ich Luc seine schnelle Wandlung nicht wirklich abgekauft, auch wenn er natürlich einiges wieder gutzumachen hat. Und ich fand es etwas schade, das es nicht noch ein richtiges Gespräch zwischen Sofie und Marie gegeben hat.


    Veröffentlicht am: 25.07.2017