Priest, Cherie: Ich bin Princess X


  • Autor: Priest, Cherie
    Titel: Ich bin Princess X
    Originaltitel: I am Princess X
    Verlag: bloomoon
    Erschienen: 12. Januar 2016
    ISBN 10: 384581229X
    ISBN 13: 978-3845812298
    Seiten: 270 Seiten
    Einband: Broschiert
    Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    In unbeschwerten Zeiten erfanden die besten Freundinnen Libby und May die Comic-Superheldin Princess X. Doch als Libby bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, stirbt Princess X mit ihr. Jahre vergehen bis May bei ihren Spaziergängen durch Seattle zufällig ein Princess X-Sticker ins Auge fällt. Und plötzlich sieht sie ihre alte Heldin überall: Patches, Graffiti, Princess X hat sogar eine eigene Website. Doch außer Libby wusste niemand von der geheimen Superheldin. Ist Libby möglicherweise noch am Leben? May macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin und gerät dabei in große Gefahr...


    Meine Meinung:


    Libby und May sind beste Freundinnen, seit sie beide nicht am Sportunterricht teilnehmen konnten und ihre Zeit somit gezwungenermaßen miteinander verbringen mußten. An diesem Tag ist auch Princess X entstanden, woraus die beiden dann richtige Comics gemacht haben. Libby war fürs zeichnen zuständig und May für die Geschichten. Doch einige Jahre später hat Libbys Mutter einen Autounfall und bei diesem kommt sie und auch ihre Tochter ums Leben, zumindest haben das alle gedacht, auch May. Allerdings entdeckt diese auf einmal überall Princess X Sachen in der Stadt und findet heraus, das es sogar eine Website gibt. May ist sich daher sicher das Libby noch am Leben ist und versucht alles um sie zu finden.


    May fand ich ziemlich sympathisch, nur war sie manchmal etwas langsam, was das lesen des Comics angeht, denn theoretisch ist man da doch neugieriger, vor allem, wenn es die beste Freundin betrifft. Aber ansonsten fand ich sie recht nett und vor allem war es toll, das sie sich sofort auf die Suche nach Libby gemacht hat, obwohl das ja ziemlich riskant war. Ihr zur Seite steht übrigens Patrick, bei dem ich mir allerdings erst nicht so sicher war, was er nun wirklich im Schilde führt. Ansonsten fand ich Jack noch ziemlich klasse und Mays Vater war eigentlich auch ganz ok, nur seine Lügen hätten irgendwie nicht sein müssen, auch wenn ich es teilweise verstehe wieso er das damals getan hat, aber ich denke für May wäre es trotzdem besser gewesen alles sofort zu erfahren, anstatt einige Jahre später.


    Die Geschichte fand ich ziemlich spannend, aber auch recht traurig, denn es ist einfach nur schrecklich wie viel Leid da einigen widerfahren ist, allen voran Libby. Außerdem zeigt die Geschichte auch mal wieder gut, wie gefährlich das Internet eigentlich sein kann und das sich einige da in Gebiete vorwagen, in denen man nichts zu suchen hat. Andererseits ist es aber auch eine gute Möglichkeit jemanden zu erreichen, es ist also ein schmaler Grat. Richtig gut gefallen haben mir die Comic-Zeichnungen, auch wenn sie meist recht düstere Sachen dargestellt haben, aber ich finde sie wirklich gelungen. Vor allem Princess X sieht ziemlich toll aus. Das Ende ist ganz schön, auch wenn mir Patrick dort vielleicht etwas zu kurz kommt, ein Gespräch zwischen ihm und May hätte mir nämlich noch ganz gut gefallen.


    Veröffentlicht am: 13.07.2017