Schellhammer, Silke: Bad Family Days - Mein Sommer im Chaos


  • Autor: Schellhammer, Silke
    Titel: Bad Family Days - Mein Sommer im Chaos
    Verlag: bloomoon
    Erschienen: 14. März 2016
    ISBN 10: 3845813121
    ISBN 13: 978-3845813127
    Seiten: 204 Seiten
    Einband: Broschiert
    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die vierzehnjährige Penelope kennt kaum mehr Probleme, als ihren ungewöhnlichen Vornamen und das schwere Los der täglichen Kleidungsfrage. Familienleben bedeutet für sie chronisch abwesende Erziehungsberechtigte und einen perfekt durchorganisierten Alltag mit nachsichtigem Personal.Bis ihre Eltern, zwei international anerkannte Archäologen, ein zweijähriges Forschungsprojekt in Jordanien annehmen und Penelope kurzerhand in der Familie ihres Onkels einquartieren. Mit Onkel, Tante und den vier Kindern hat Penelope auf einen Schlag mehr Familie, als sie sich jemals gewünscht hat. Sie fühlt sich allein und missverstanden und ist mit dem quirligen Familienalltag zeitweise überfordert. Durch einen Zufall stößt Penelope auf die Website purerage, eine Site, die zum Widerstand gegen das Schulsystem aufruft. Sie beginnt, mit einem der Artikelschreiber, "Spike", zu chatten. Und plötzlich gibt es jemand in ihrem Leben, der sie versteht wie kein Zweiter. Mit dem sie sich über alles austauschen und ironisch-witzige Schlagabtausche liefern kann. Doch wer verbirgt sich hinter "Spike"? Penelope ist sich von Anfang an sicher, ihn auch im echten Leben zu kennen. Aber dann nimmt alles eine unerwartete Wendung...


    Quelle: Amazon.de


    Mein Meinung:


    Penelopes Eltern sind Archäologen und haben ein längerfristiges Projekt bekommen und zwar dürfen sie zwei Jahre in Jordanien graben. Für ihre Tochter ist das allerdings alles andere als toll, denn diese soll nun zu Onkel Joachim und seiner Familie, dabei kennt sie diese nicht mal. Penelope ist daher erstmal geschockt und kommt auch mit den ganzen Verhältnissen nicht wirklich zurecht. Denn sie kennt es nicht, das immer jemand da ist, das eigentlich nie Ruhe einkehrt, das sie mit so wenig auskommen muß und das sie im Haushalt helfen soll. Außerdem scheint die Hälfte der Familie nicht sehr angetan davon zu sein, das Penelope jetzt bei ihnen wohnt und so müssen sich alle erstmal irgendwie zusammenraufen.


    Penelope ist ziemlich oberflächlich und kann auch sehr gemein sein, nur sind Leia, Linus und Joachim auch nicht gerade sympathisch. Vor allem Joachim finde ich echt unangnehm mit seinem dauernden belehren. Ich meine da vertut sich Leia um zwei Jahre bei einer geschichlichen Sache und sofort wird sie zurechtgewiesen oder man muß sich eine Abhandlung über das Wort Logo anhören, weil man das ja so eigentlich gar nicht sagt. Das niemand ihm deswegen mal die Meinung gesagt hat habe ich echt nicht verstanden. Und Linus ist wie ein Wachhund und schnauzt einen sofort an, wenn er meint, er ist im Recht. Leia konnte ich noch einigermaßen verstehen, aber irgendwie hat sie sich auch nicht besser als Penelope benommen. Quentin mochte ich von der Familie am liebsten, er war wenigstens nicht dauernd sauer, launisch und Vorurteile sind ihm auch fremd.


    Ich habe das Buch eigentlch recht gerne gelesen und ich hatte es auch ziemlich schnell durch, weil es mich immer interessiert hat wie es denn nun weiter geht mit Penelope und den anderen. Aber dann kam das Ende und das war wie eine kalte Dusche, denn für mich fehlt da noch so einiges. So gesehen wurde jetzt alles nur eher oberflächlich abgehandelt und das mit "Spike" und Penelope war ja nun echt nichts halbes und nichts ganzes. Vor allem hätte ich mich interessiert was denn die anderen davon halten und die Eltern von Penelope gehen auch total unter, es ist als würde es sie gar nicht geben. Ich meine, die haben ihre Tochter einfach nur abgeladen, dann gab es mal am Anfang noch ein wenig Kontakt, aber alles ohne richtige Emotionen und das wars. Auch das mit Leia habe ich mir eigentlich alles eher zusammengereimt, denn eine richtige Auflösung gab es ja nicht, dabei wäre da so viel Potenzial gewesen.


    Veröffentlicht am: 13.07.2017