Howard, Leila: Salzige Sommerküsse - Verliebt in Nantucket


  • Autor: Howard, Leila
    Titel: Salzige Sommerküsse - Verliebt in Nantucket
    Originaltitel: Nantucket Blue
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Erschienen: 14. Februar 2017
    ISBN 10: 3473585025
    ISBN 13: 978-3473585021
    Seiten: 346 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Nantucket-Reihe Band 1
    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Am Strand in Jay Logans Armen – für Cricket hätte es der perfekte Sommer werden sollen. Aber als ihre beste Freundin sie vom Familienurlaub auslädt, zerplatzt Crickets Traum. Anstatt mit ihren Freunden auf Partys zu gehen, heuert sie als Zimmermädchen in einer Pension an. Doch letztlich sind es die völlig unerwarteten Dinge – allem voran eine verbotene Liebe und ein lang gehütetes Geheimnis – die diesen Sommer unvergesslich machen.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Cricket wollte schon immer mal nach Nantucket, denn die meisten ihrer Freunde verbringen dort die Ferien und sie hat bisher nur tolle Sachen davon gehört. Als ihre beste Freundin Jules sie einlädt mit dorthin zu kommen ist Cricket total happy, doch dann passiert etwas und Jules verändert sich komplett. Cricket darf deswegen auch nicht mehr mit nach Nantucket, doch sie hatte sich schon so darauf gefreut, das sie sich nun einen Job dort sucht und immer noch daran glaubt, einen tollen Sommer mit Jules zu erleben und auch mit Jay, auf den sie schon lange steht. Doch dann kommt alles ganz anders.


    Cricket fand ich eigentlich recht sympathisch, nur das sie irgendwie so anhänglich ist, was die Claytons angeht, fand ich manchmal schon etwas befremdlich und sie ist oft einfach zu naiv. Denn wenn man so eine angeblich beste Freundin wie Jules hat, braucht man keine Feinde mehr. Und da Cricket das irgendwie lange Zeit nicht einsehen will, sondern sich total daran klammert, gibt es ab und zu schon den ein oder anderen Fremdschämmoment, was ich in Büchern eigentlich nicht so oft habe. Natürlich verstehe ich Jules teilweise, aber wie sie halt mit Cricket umgeht gehört nicht dazu, denn das ist einfach nur gemein. Ansonsten mochte ich Zack noch recht gerne, mit ihm kann man gut reden, Spaß haben, aber auch ernsthaft sein.


    Eigentlich fing die Geschichte ganz gut an, doch dann kam schon die erste Überraschung und das nicht im positiven Sinne. Irgendwie hatte ich mir unter dem Buch eine leichte Sommerlektüre vorgestellt mit einem spannenden Geheimnis (das dann aber gar nicht so viel Raum einnahm und auch nicht wirklich geheimnisvoll war) und einer schönen, zuckersüßen Liebe (die aber irgendwie ziemlich vorbelastet und nicht so richtig ausgelebt werden konnte). Es war also alles etwas ernster als erwartet und wieso Cricket sich bei ihrem Vater entschuldigen sollte habe ich auch nicht verstanden, das hätte eher andersrum sein sollen. Das Ende gefiel mir aber ganz gut, auch wie Cricket immer reifer wurde, die Momente mit ihr und Zack waren ebenfalls recht angenehm und es ließ sich ziemlich flüssig lesen.


    Veröffentlicht am: 09.07.2017