Peters, Pauline: Das Geheimnis des Rosenzimmers


  • Autor: Peters, Pauline
    Titel: Das Geheimnis des Rosenzimmers
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 24. April 2017
    ISBN 10: 3404175158
    ISBN 13: 978-3404175154
    Seiten: 462 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Victoria Bredon-Reihe Band 2
    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    London, 1907: Zum Unwillen ihrer adeligen Familie führt die junge Victoria ein sehr eigenständiges Leben. Sie plant ihre Zukunft mit Jeremy Ryder, einem »nicht standesgemäßen« Journalisten. Als dieser nur knapp einem Anschlag entgeht, muss er untertauchen und Victoria soll zu ihrer Sicherheit England verlassen. Auf ihrer Reise nach Coblenz trifft sie den russischen Arzt wieder, der Jeremy nach dem Attentat versorgte. Sie ahnt nicht, dass sie Lew bald wiedersehen wird und ausgerechnet in Coblenz in das Komplott gerät, das in London seinen Anfang nahm...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Victoria ist jetzt mit Jeremy Ryder liiert, auch wenn sie nicht genau weiß, ob ihre Beziehung überhaupt eine Zukunft hat, denn schließlich engagiert sie sich bei den Sufragetten und er arbeitet verdeckt für Scotland Yard. Also muß ein klärendes Gespräch her, einen Tag darauf wird Jeremy allerdings angeschossen und muß untertauchen. Victoria würde liebend gerne bei ihm bleiben, aber macht sich dann doch auf den Weg nach Deutschland, wo eine Freundin ihren Beistand erfragt hat. Für Jeremy ist das besonders wichtig, denn sieht er Victoria doch nun nicht mehr in Gefahr. Allerdings kommt alles ganz anders, denn plötzlich scheint die Spur des Attentäters nach Deutschland zu führen und somit ist Victoria mal wieder mittendrin im Geschehen.


    Victoria mochte ich wieder recht gerne, auch wenn ich sie in Bezug auf Jeremy nicht immer verstanden habe und nur weil man gerne möchte, das Frauen und Männer gleichberechtigt sind muß man doch nicht verteufeln, wenn sich der Mann um einen Sorgen macht. Da muß man doch nicht gleich denken, das er einen nur nicht bei sich haben will, weil man ja eine Frau ist und somit angeblich schwach, denn das war ja nicht der Grund. Und auch wenn ich Jeremy mag, so war er doch einmal etwas unfair zu Hopkins, denn dieser ist schließlich mehr Familienmitglied für Victoria als Diener und das weiß er eigentlich auch ganz genau. Ansonsten mochte ich Lew noch recht gerne, der wirklich ein sehr verständnisvoller Mann und Arzt ist und natürlich Hopkins. Mit Victorias Großmutter hatte ich erst so meine Probleme, denn sie hat sich schon Sachen erlaubt, die nicht sehr nett waren, gerade als Victoria noch ein Kind war, aber sie hat auch eine Seite an sich, die mich echt positiv überrascht hat.


    Mir hat die Geschichte wieder richtig gut gefallen, sie war spannend, lehrreich was das historische angeht und ich finde den Schreibstil echt angenehm. Nicht nur das man herausfinden möchte wer es auf Jeremy abgesehen hat, nein, da gab es dann auch noch Verschwörungen in ganz anderen Kreisen und auch wieder den ein oder anderen Mord. Außerdem versucht Victoria noch etwas mehr über ihre Mutter herauszufinden, denn diese hat in ihrem Besitz ein Gemälde von einem gewissen Jakob gehabt, in dessen Rückwand sich ein Liebesbrief befunden hat. Nun möchte sie gerne mehr über diesen ominösen Mann erfahren und die Einladung ihrer Freundin Rosalyn, nach Deutschland, kommt ihr da natürlich ziemlich gelegen, denn schließlich zeigt das Bild eine Burgruine auf einem Felsvorsprung über dem Rhein. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war das mit Clara, also, das man nicht erfahren hat wer das alles verursacht hat und das mit Lew hätte auch nicht sein müssen, ansonsten war es aber wieder ein wirklich lesenswertes Buch und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band.


    Veröffentlicht am: 05.05.2017