Rudnick, Elizabeth: Die Schöne und das Biest


  • Autor: Rudnick, Elizabeth
    Titel: Die Schöne und das Biest
    Originaltitel: The Beauty and the Beast
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Erschienen: 6. März 2017
    ISBN 10: 3473490547
    ISBN 13: 978-3473490547
    Seiten: 285 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die schöne junge Belle träumt von Abenteuern, wie sie in den Büchern stehen, die sie selbst so gern liest. Sie würde sich am liebsten von ihrem kleinen Heimatort wegwünschen. Doch dann wird ihr Vater von einem fürchterlichen Ungeheuer in einem verzauberten Schloss gefangen genommen und ihre Welt ist für immer auf den Kopf gestellt. Um ihren Vater zu retten, bietet Belle ihr Leben im Tausch gegen seines an. Auf dem Schloss freundet sie sich trotz ihrer Furcht mit den verzauberten Schlossbewohnern an. Sie lernt das Biest von einer anderen Seite kennen und erkennt, dass es ein gutes Herz besitzt...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn "Die Schöne und das Biest" fand ich immer schon eins der schönsten Märchen und die Zeichentrickumsetzung von Disney finde ich einfach toll. Auf den neuen Film bin ich daher schon sehr gespannt, vor allem nachdem ich nun den Roman zum Film gelesen habe und die tollen Bilder im Innenteil gesehen habe, aber ich warte wie immer auf die DvD, die im August erscheinen soll.


    Belle und ihr Vater Maurice leben in Villeneuve, denn dort ist ihr Vater mit ihr hingezogen, damit er sie in Sicherheit weiß. Belle ist ein sehr belesenes Mädchen und auch sonst anders, als die Bewohner in dem Dorf, darum wird sie von den meisten auch als seltsam angesehen. Als Maurice eines Tages mal wieder aufbricht um seine selbstgebauten Spieluhren zu verkaufen und nicht zurückkommt, sondern nur ihr Pferd Philippe macht sich Belle sofort auf den Weg um ihren Vater zu suchen. Dieser wird in einem Schloß gefangen gehalten von einem unheimlichen Biest, Belle tauscht daraufhin mit Maurice die Plätze und lernt mit der Zeit das Biest und seine Bediensteten besser kennen.


    Belle finde ich total sympathich, sie ist sehr freundlich, hilfsbereit und steht zu ihrer Meinung, die nicht allen gefällt. Gerade im Dorf eckt sie ja doch ziemlich deswegen an, vor allem weil sie liest und eher ein Freigeist ist. Das Biest ist halt immer erstmal so eine Sache, da es ja doch recht gemein und ruppig sein kann und man weiß ja auch wieso er in ein Biest verwandelt wurde. Aber er wandelt sich mit der Zeit und das liegt nicht nur an Belle alleine, sondern auch seine Dienstboten helfen ihm dabei, die eigentlich eher wie seine Familie sind und ihn trotz allem wirklich gern haben. Besonders hervorheben möchte ich da Lumière und Madame Pottine. Am schlimmsten finde ich übrigens Gaston, er ist so von sich überzeugt und kann richtig bösartig werden.


    Mir hat die Geschichte wirklich ausgezeichnet gefallen, vor allem, weil es auch einige Dinge gab, die man so noch nicht kannte. Das zum Beispiel die Eltern vom Biest mal erwähnt werden und auch Belles Mutter und was mit ihr passiert ist fand ich gut gelungen. Und auch von Jean und LeFou war ich überrascht, denn das kannte ich so auch noch nicht. Es gibt auch noch ein paar andere Kleinigkeiten, die etwas anders sind, aber sonst ist alles so wie man es auch schon aus dem Zeichtentrickfilm von Disney kennt. Vom Original schweift es allerdings schon mehr ab, aber danach gehe ich jetzt mal nicht. Das Buch läßt sich auf jeden Fall ziemlich flüssig lesen und ich war deswegen auch recht schnell damit durch. Das Ende gefällt mir sehr gut und ich finde das kennenlernen von Belle und dem Biest wirklich bezaubernd und erfrischend.


    Veröffentlicht am: 26.04.2017