Osburn, Terri: Zweite Chance in Ardent Springs


  • Autor: Osburn, Terri
    Titel: Zweite Chance in Ardent Springs
    Originaltitel: His First and Last
    Verlag: AmazonCrossing
    Erschienen: 21. Juni 2016
    ISBN 10: 1503938468
    ISBN 13: 978-1503938465
    Seiten: 346 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Ardent Springs Band 1
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Mit achtzehn hat Lorelei Pratchett ihrer bornierten Heimatstadt nicht schnell genug entkommen können. Zwölf Jahre später kommt sie desillusioniert zurück – vorübergehend, wie sie glaubt. Um guten Willen zu zeigen, widmet sie sich der Rettung des alten Kinos. Doch die Leute haben ihre rebellische Natur nicht vergessen. Dass ihr Exfreund Spencer Boyd attraktiver ist denn je, hilft in dieser Situation kein bisschen. Obwohl Lorelei ihm abweisend begegnet, knistert es zwischen den beiden nach wie vor. Sie ein zweites Mal zu verlieren ist für Spencer unvorstellbar, doch Lorelei ist überzeugt, nicht nach Ardent Springs zu gehören. Irgendwie muss Spencer ihr zeigen, dass alles, was sie braucht, direkt vor ihrer Nase liegt: Familie, Freundschaft, ein Neuanfang und ein Mann, der nie aufgehört hat, sie zu lieben.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Lorelai kehrt zurück nach Ardent Springs um dort wieder bei ihrer Großmutter zu wohnen. Allerdings hat sie, vor zwölf Jahren, die Stadt nicht gerade freundlich verlassen, sie hat eher alles und jeden beschimpft, darum ist sie auch nicht gerade glücklich mit ihrer jetzigen Situation. Trotzdem versucht sie das Beste daraus zu machen. Das ihr Ex-Freund, den sie damals ebenfalls nicht gerade nett behandelt hat, bei ihrer Großmutter die Wohnung über der Garage gemietet hat ist allerdings auch nicht gerade von Vorteil, denn die beiden sehen sich dadurch täglich und alte Gefühle kehren zurück, die gerade Lorelai nicht unbedingt zulassen möchte.


    Lorelai war mir nicht wirklich sympathisch, aber als ich dann gehört habe wie manche Leute mit ihr früher umgesprungen sind habe ich einige ihrer Handlungen verstehen können. Was Spencer angeht allerdings nicht, denn dieser stand ihr immer zur Seite und sie hat ihn einfach unmöglich behandelt. Wie er sie dann, nach all der Zeit, trotzdem so herzlich aufgenommen hat war irgendwie bemerkenswert, aber Spencer war eh toll. Aber auch Mike und Snow mochte ich ziemlich gerne, sie geben nicht viel auf den Tratsch über Lorelai und bilden sich lieber ihre eigene Meinung, was ich wirklich gut fand, aber sie sind beide generell sehr herzliche Menschen.


    Die Geschichte war eigentlich nicht schlecht, aber es gibt leider Momente, da plätschert sie nur so vor sich her und Lorelai fand ich manchmal ziemlich anstrengend wenn es um Spencer geht. Für ihn ist alles eigentlich ganz leicht und einfach was sie angeht, aber Lorelai macht sich oft viel zu viele Gedanken und was sie ihm einmal vor den Latz knallt geht echt gar nicht. Die Idee mit Lulus Heimbäckerei fand ich übrigens klasse, das mit Spencers Vater war dafür ziemlich traurig, seine Mutter hat mich da echt sprachlos gemacht. Was ich auch etwas schade fand ist, das das Kino, was im Klappentext ja erwähnt wird und gerettet werden soll eigentlich nicht so viel Raum einnimmt, von dieser Thematik hatte ich mir irgendwie mehr versprochen. Das Ende war ganz ok und so wie es aussieht wird es im nächsten Band um Snow gehen.


    Veröffentlicht am: 05.03.2017