Caboni, Cristina: Die Rosenfrauen


  • Autor: Caboni, Cristina
    Titel: Die Rosenfrauen
    Originaltitel: Il sentiero dei profumi
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
    Erschienen: 22. Juni 2015
    ISBN 10: 373410033X
    ISBN 13: 978-3734100338
    Seiten: 478 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst und zur Liebe...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Elena erwischt ihren Freund Matteo in einer eindeutigen Situation und kehrt daher zurück zum Haus ihrer Großmutter, das diese ihr vererbt hat. In Florenz angekommen zieht sie sich erstmal völlig zurück und läßt sich gehen, aber dank ihrer besten Freundin Monique, macht sie sich schon bald auf den Weg nach Paris. Elena begegnet dabei Cail und die beiden scheinen sich sofort zueinander hingezogen zu fühlen, doch es scheint immer etwas zwischen ihnen zu stehen, so daß sie sich nicht wirklich hundertprozentig aufeinander einlassen können.


    Ich hatte ziemliche Probleme mit den meisten Charakteren, Elena zieht sich immer sofort zurück, wenn was passiert und will dann auch am liebsten niemanden an sich ranlassen. Sie vernachlässigt dann alles und wird auch erstmal recht unleidlich, wenn ihr doch jemand helfen möchte und nicht klein beigibt. Auch Cail fand ich meist ziemlich kompliziert, überhaupt fand ich Elena und Cail immer recht distanziert und so wirkliche Gefühle habe ich beiden eigentlich nicht abgenommen. Es wirkte alles so platt und überhaupt nicht emotional, wenn es um die beiden ging.


    Auch Monique fand ich mit ihrer Besessenheit echt erschreckend und dieser eine Moment kam ja schon emotionaler Erpressung gleich, da war ich auch einfach nur entsetzt als ich das gelesen habe. Die Mutter von Elena kam ja eigentlich nur in Rückblenden vor, also, wenn Elena sich erinnert, aber ich fand sie echt unsympathisch, wie man sowas seinem Kind antun kann ist mir unbegreiflich und ich habe die ganzen Leute, die zu Elena meinten, man müsse das doch irgendwie verstehen und auch irgendwann mal verzeihen können, überhaupt nicht verstanden. Für mich war das einfach nur grausam.


    Die Geschichte selbst hat mir leider auch überhaupt nicht zugesagt, diese ganze Parfumherstellung hat mich nicht wirklich interessiert, wenn es vielleicht nur kurz immer erwähnt worden wäre, wäre es mir sicher leichter gefallen diese Passagen zu lesen, aber so war es irgendwie recht ermüdend. Auch die Suche nach dem perfekten Parfum tritt ziemlich in den Hintergrund, erst zum Ende hin kommt da mal ein wenig Elan rein und dann wird es eigentlich recht schnell abgehandelt. Es geht mehr um Elena und wie sie wieder zu ihrer Bestimmung findet, die sie ja früher so rigoros abgelehnt hat und wie sie sich halt weiterentwickelt.


    Veröffentlicht am: 06.02.2017