Colgan, Jenny: Die kleine Bäckerei am Strandweg


  • Autor: Colgan, Jenny
    Titel: Die kleine Bäckerei am Strandweg
    Originaltitel: The Little Beach Street Bakery
    Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch
    Erschienen: 1. Juni 2016
    ISBN 10: 3833310537
    ISBN 13: 978-3833310539
    Seiten: 492 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Die kleine Bäckerei am Strandweg Band 1
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Polly und ihr Freund Chris machen gerade eine schwere Zeit durch, denn ihre Firma ist pleite, dadurch verlieren sie ihre Wohnung und die Beziehung der beiden ist eigentlich auch nicht mehr das Wahre. Chris zieht deswegen wieder zurück zu seiner Mutter und Polly mietet sich ein etwas heruntergekommenes Haus auf Mount Polbearne, denn es ist das einzige was sie sich zur Zeit leisten kann. Doch genau diese Entscheidung stellt sich als total richtig heraus, denn Polly und ihr selbstgebackenes Brot erobern die meisten Inselbewohner im Sturm, so daß sie bald ihre Lieblingsbeschäftigung zum Beruf machen kann.


    Polly fand ich eigentlich ganz nett, allerdings war sie mir am Ende etwas zu passiv, denn gewisse Sachen hätte man sicher eher klären können. Aber wie sie mit Neil, dem Papageientaucher, umgeht hat mir total gut gefallen und er war ehrlich gesagt auch mein persönliches Highlight in dieser Geschichte. Huckle hat es mir nicht leicht gemacht, denn auch er verhält sich kurz vor Schluß sehr eigen und das hätte ich von ihm auch irgendwie nicht gedacht, er ist außerdem ziemlich unzuverlässig und ich fand die Richtung in die er sich entwickelt hat nicht sehr vorteilhaft. In Kerensa habe ich mich ein wenig getäuscht, denn ich habe erst gedacht sie wäre keine gute Freundin, aber das ist sie doch und ich denke Polly hat es mit ihr wirklich gut getroffen.


    Mir hat die Geschichte eigentlich recht gut gefallen, allerdings gibt es auch zwei Sachen, die mir nicht so zugesagt haben, da wäre einmal das mit Tarnie und dann dieses ganze hin und her am Ende. Die letzten Seiten haben sich deswegen ziemlich gezogen und ich fand es echt schade, das es so gekommen ist. Auf Mount Polbearne würde ich selbst gerne wohnen, so eine tolle Insel. Die Autorin hat sich dabei an St. Michaels Mount orientiert, wie ich auf ihrer Homepage lesen konnte und genauso hatte ich mir die Insel auch vorgestellt nach den Beschreibungen her. Das mit dem backen hat mir als Thema auch ziemlich gut gefallen und die Rezepte am Ende klingen, bis auf die Bagels, sogar recht machbar, besonders das Weißbrot. Im Juni kommt übrigens der zweite Teil heraus, doch der Klappentext reizt mich leider nicht so sehr.


    Veröffentlicht am: 28.01.2017