Greenhorn, Asia: Winter - Erbe der Finsternis


  • Autor: Greenhorn, Asia
    Titel: Winter - Erbe der Finsternis
    Originaltitel: Winter
    Verlag: Baumhaus
    Erschienen: 12. Oktober 2012
    ISBN 10: 3833901586
    ISBN 13: 978-3833901584
    Seiten: 430 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Winter Band 1
    Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die 16-jährige Winter Starr ist schon ihr Leben lang mit ihrer Großmutter dauernd umhergezogen. Gerade hat sie sich in London eingelebt und eine Freundin gefunden, da erkrankt ihre Großmutter schwer. Und Winter wird zu einer Pflegefamilie in eine walisische Kleinstadt geschickt. In der neuen Schule trifft sie auf den geheimnisvollen Rhys, vor dem ihr Pflegebruder Gareth sie jedoch warnt. Ist er nur eifersüchtig, oder ist Rhys tatsächlich gefährlich? Winter kann sich ihrer Gefühle nicht erwehren, und ihm scheint es ähnlich zu gehen. Nicht einmal sein dunkelstes Geheimnis kann ihre Liebe noch erschüttern. Doch damit begibt sie sich in allergrößte Gefahr...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Winter und ihre Großmutter Marion wollen verreisen, doch dazu kommt es nicht mehr, denn Marion bricht kurz vorher zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Da Winter und ihre Großmutter unter Beobachtung der Vormundschaftsbehörde stehen wird sie sofort in einer neuen Familie untergebracht, da Winter noch nicht volljährig ist. Diese wohnt in Wales und Winter muß sich mal wieder umgewöhnen, es bemühen sich zwar alle um sie, aber Winter möchte lieber in London sein bei Marion und ihrer besten Freundin Madison. Außerdem kommt es in Cae Mefus immer wieder zu seltsamen Vorkommnissen und irgendwie scheint Winter damit zu tun zu haben.


    Am Anfang fand ich Winter eigentlich noch ganz ok, ich konnte ihre Wut gut verstehen, als einfach alle über sie hinweg entscheiden, weil sie angeblich wissen, was das beste für sie ist und auch das sie sich erstmal zurückzieht und in der Beobachterposition bleibt. Aber je mehr die Geschichte voranschritt, desto weniger mochte ich sie, denn sie ist nur noch weinerlich, kämpft nicht für ihre Überzeugungen, obwohl sie doch so stark sein wollte, nachdem sie einiges erfahren hat und versucht nicht mal mit ihrer Kraft zurechtzukommen. Auch die meisten anderen Charaktere waren leider nicht so mein Fall und irgendwie blieb ich als Leser sowieso immer auf Distanz, weil die Autorin ihre Personen fast immer mit Vor- und Nachnamen nennt oder sie schreibt einfach nur "das Mädchen", "der Mann" usw., dadurch wirkt alles irgendwie recht unpersönlich.


    Das Buch ist in drei Teile gegliedert und den ersten Teil fand ich noch recht spannend und interessant, aber dann wird es seltsam, vor allem wird eigentlich so gut wie nichts richtig erklärt. Das mit der MACHT habe ich deswegen immer noch nicht ganz verstanden und wieso Winter immer wissen wollte wer sie denn nun ist, obwohl man es ihr doch schon gesagt hat konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Bei der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht wirklich mitfiebern, da dort irgendwie überhaupt keine richtigen Gefühle rüberkamen, es wirkte alles so steril bei den beiden, wenn dann ging da höchstens von Rhys mehr aus, aber Winter macht daraus ein einziges auf und ab und das am Ende fand ich auch nur fies von ihr, denn schließlich hat sie das ja alles mehr oder weniger selbst so forciert und nun drückt sie sich vor einer Entscheidung.


    Veröffentlicht: 03.11.2016