Smith, Jennifer E.: Dich immer wiedersehen


  • Autor: Smith, Jennifer E.
    Titel: Dich immer wiedersehen
    Originaltitel: The Geography of You and Me
    Verlag: Carlsen
    Erschienen: 28. Juli 2016
    ISBN 10: 3551556598
    ISBN 13: 978-3551556592
    Seiten: 332 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    Preis: 17,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Stromausfall in New York: Lucy und Owen lernen sich irgendwo zwischen dem 10. und 11. Stock kennen, steckengeblieben im Fahrstuhl eines Hochhauses. Doch auch in völliger Dunkelheit sind sich die beiden gleich sehr sympathisch. Als sie nach ihrer Rettung durch die dunklen Straßen von Manhattan schlendern, steht für beide fest, dass sie ziemlich gut zusammenpassen. Doch mit dem Strom kehrt leider auch die Realität zurück: Lucy wird mit ihren Eltern in wenigen Tagen nach Europa ziehen. Wann und wo wird sie Owen wiedersehen?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Als in New York der Strom ausfällt sind Lucy und Owen gerade zusammen in einem Fahrstuhl und sind sich nach kurzer Zeit schon so sympathisch, das sie sogar, nachdem sie daraus befreit wurden, noch eine ganze Weile miteinander verbringen. Doch dann kommt etwas unerwartetes auf Owen zu und so läßt er Lucy ganz alleine auf dem Dach ihres Hauses zurück. Lucy ist erstmal enttäuscht, doch sie kann Owen nicht vergessen und auch ihm geht es so mit Lucy. Allerdings scheinen die beiden kein Glück zu haben, denn ihre Wege trennen sich schnell wieder, denn Owen zieht mit seinem Vater weiter und Lucy wird zu ihren Eltern abkommandiert, die ihr daraufhin sagen, das sie bald nach Europa ziehen werden, wegen dem Job ihres Vaters. Werden die beiden sich nochmal wiedersehen und wie wird es zwischen den beiden dann überhaupt sein?!


    Lucy ist wirklich sympathisch, auch wenn ich das mit Liam nicht so toll fand und auch bei Owen hat mich das mit Paisley doch etwas gestört, denn beide wissen eigentlich ganz genau, das sie was ganz besonderes verbindet. Vor allem ist Lucy eigentlich immer recht positiv gestimmt und das sie das mit Owen dann irgendwie abhakt, obwohl er doch eigentlich immer in ihren Gedanken ist hat irgendwie nicht so wirklich zu ihrem Charakter gepaßt. Owen ist da ja eher das Gegenteil, durch seine Erlebnisse ist er stark geprägt worden und er macht sich ziemliche Sorgen um seinen Vater. Aber dann kommt die große Gelegenheit auf die Owen immer gewartet hat, denn er und sein Vater fahren durch Amerika, sie ziehen von einem Ort zum anderen, was ich ja manchmal nicht so gut fand. Aber auch Lucys Eltern ziehen plötzlich mehrmals um und so müssen sich die beiden immer wieder neu einleben und leider bleibt der Kontakt dann auch manchmal auf der Strecke. Lucys Vater mochte ich übrigens überhaupt nicht, für ihn zählte irgendwie immer nur seine Arbeit, Lucys Mutter hat wenigstens irgendwann verstanden, das es auch noch wichtigeres gibt.


    Am Anfang war ich etwas irritiert, denn ich habe gedacht, das Lucy und Owen länger im Aufzug feststecken, bevor sie gerettet werden und das die Stunden, wo der Stromausfall ist auch länger beleuchtet werden, aber eigentlich ist es nur ganz kurz und dann trennen sich ihre Wege eigentlich auch schon fast wieder. Aber man hat bei den beiden sofort diese Verbundenheit gemerkt, denn sie erzählen sich in kürzester Zeit Sachen, die sie so ausführlich noch nie jemandem erzählt haben, wenn überhaupt. Außerdem scheinen sie total auf einer Wellenlänge zu liegen, man könnte sagen sie sind Seelenverwandte, nur waren mir die beiden echt immer zu lange getrennt. Die Zwei erleben dann ihre Abenteuer alleine ohne den anderen, denken aber doch immer wieder an diese eine magische Begegnung zurück, aber irgendwann habe ich echt nicht mehr daran geglaubt, das sie sich nochmal wiedersehen, vor allem nicht nach San Francisco. Die Kapitelnummern wurden übrigens immer in Poststempelformat gepackt und das sah echt toll aus und interessant fand ich auch die Kapitel, wo manchmal nur ein einziger Satz stand, das hat so viel ausgesagt, die Autorin versteht es echt Emotionen zu vermitteln. Außerdem war das Ende recht hoffnungsvoll und es macht auch irgendwie Lust auf einen zweiten Teil, der vielleicht ein paar Jahre später spielen könnte.


    Veröffentlicht am: 22.09.2016