Sugg, Zoe: Girl Online


  • Autor: Sugg, Zoe
    Titel: Girl Online
    Originaltitel: Girl online
    Verlag: cbj
    Erschienen: 23. Februar 2015
    ISBN 10: 3570171310
    ISBN 13: 978-3570171318
    Seiten: 415 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Girl Online Band 1
    Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Unter dem Namen Girl Online schreibt die 15-jährige Penny einen Blog über die täglichen Dramen in der Schule. Über Jungs, über ihre verrückte Familie und über die Panikattacken, die sie seit einiger Zeit immer wieder bekommt. Außer ihrem besten Freund Elliot weiß niemand, wer die Autorin dieses Blogs ist, dessen Fangemeinde immer größer wird. Im wirklichen Leben sinkt Pennys Fangemeinde dagegen nach einem megapeinlichen Auftritt in der Schule weit unter Null. Da kommt ein Auftrag der Eltern in New York gerade recht. Penny darf mitkommen und trifft den hinreißenden Noah, der Gitarre spielt und in den sie sich sofort verliebt. Die beiden verbringen Weihnachten und ein unvergessliches Silvester zusammen. Doch erst als sie wieder nach Hause kommt, erfährt Penny, dass Noah ihr nicht alles erzählt hat...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Penny hat vor einem Jahr einen Blog eröffnet und seitdem schreibt sie sich dort alles von der Seele, allerdings weiß niemand, außer ihrem besten Freund Elliot, wer sich hinter dem Pseudonym "Girl Online" versteckt und so soll es auch bleiben. Denn durch diese Anonymität kann Penny einfach sie selbst sein und muß sich nicht, wie im realen Leben, verstellen. Auch über ihre Panikattacken schreibt sie ganz offen in ihrem Blog, während sie sie im Real life versucht zu verbergen. Wegen dieser Panikattacken will Penny auch erstmal nicht mit ihren Eltern, die dort einen Job zu erledigen haben, nach New York fliegen, doch dann passiert etwas, wodurch sie ihre Meinung ändert und anscheinend war das auch genau die richtige Entscheidung, denn sie erlebt in New York eine wundervolle Zeit, doch wie wird es sein, wenn sie wieder zurück in England ist?!


    Penny fand ich sofort sympathisch und sie tat mir manchmal echt leid, durch ihre Tollpatschigkeit und ihre Panikattacken passieren ihr oft Dinge, wo sie danach am liebsten im Erdboden versinken würde. Elliot, Pennys besten Freund, fand ich am Anfang auch noch ganz nett, denn da ist er für sie da und hilft ihr wo es nur geht, doch in New York ändert sich das dann leider. Er wird eifersüchtig und ungerecht, dabei hat er dafür überhaupt keinen Grund und außerdem hätte er nicht alles in sich hineinfressen müssen, denn Penny hätte ihm garantiert sofort geholfen. Richtig gut fand ich aber noch Noah, so ein toller Junge, er hat einfach klasse Ideen und wie er mit Penny umgeht ist wirklich schön zu lesen. Aber auch Pennys Eltern und ihren Bruder Tom fand ich sympathisch. Aber es gibt natürlich auch jemanden den ich gar nicht mochte, nämlich Megan, die war echt schrecklich, sie scheint sich für was besseres zu halten und wie sie mit Penny umgeht ist einfach unmöglich. Auch Ollie war nicht wirklich mein Fall, vor allem, waren seine Handlungen nicht immer logisch.


    Ich fand die Geschichte von Anfang an total super, sie läßt sich auch so weg lesen und es ist echt toll mitzuerleben, wie Penny sich weiterentwickelt. Sie macht eine ziemliche Wandlung durch und findet dabei ihre innere Stärke. Außerdem gab es manchmal recht witzige Momente, aber auch einige tragische und die Panikattacken von Penny fand ich ziemlich authentisch geschildert. Das mit Elliot hätte allerdings nicht unbedingt sein müssen, das hat auch irgendwie nicht wirklich zu seinem sonstigen Charakter gepaßt, ansonsten fand ich das Buch aber echt gut und damit hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet, wenn ich ehrlich bin. Die Blogeinträge sind ebenfalls super, vor allem, weil Penny dort immer geradeheraus ist, aber man kriegt auch die Schattenseiten mit, die so ein Blog oder generell das Internet haben können, schon alleine, weil man dort alles in Sekundenschnelle verbreiten kann. Es gibt kurz vor Schluß zwar einige Missverständnisse, aber die haben mich nicht so sehr gestört, da das alles recht kurz abgehandelt wurde und das Ende an sich war ja dann auch wieder sehr schön zu lesen.


    Veröffentlicht am: 15.09.2016