Webb, Wendy: Insel der Schatten


  • Autor: Webb, Wendy
    Titel: Insel der Schatten
    Originaltitel: The Tale of Halcyon Crane
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch
    Erschienen: 21. Juni 2011
    ISBN 10: 3442375630
    ISBN 13: 978-3442375639
    Seiten: 384 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 8,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Ein schicksalhafter Brief und ein unerwartetes Erbe führen Hallie James auf die Spuren ihrer Vergangenheit und die kleine Insel Grand Manitou im Süden Kanadas. Dort lebte bis vor Kurzem die berühmte Fotografin Madlyn Crane – Hallies Mutter – von der sie glaubte, sie sei seit über dreißig Jahren tot. Mitten im November kommt sie auf der von Unwettern umtosten Insel an, wo düstere Familiengeheimnisse warten, denen sich die junge Frau nun stellen muss. Und auch die Liebe geht seltsame Wege auf dieser Insel...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Hallie hat immer geglaubt das ihre Mutter schon lange tot ist, doch dann bekommt sie eines Tages Post von einem Anwalt, der ihr mitteilt, das ihre Mutter vor kurzem gestorben ist und sie deswegen zu sich bittet, damit sie über das Testament reden können. Hallie ist total verwirrt und weiß erstmal gar nichts damit anzufangen, doch ihr Vater bestätigt es ihr, als sie ihn besucht. Allerdings ist er krank und stirbt kurz darauf, Hallie macht sich deswegen auf den Weg nach Grand Manitou, wo ihre Mutter gelebt hat und hört eine unglaubliche Geschichte, die sich zugetragen haben soll, aber auch ihre eigene Familiengeschichte ist nicht gerade ohne.


    Hallie fand ich ziemlich sympathisch, wie sie das alles aufnimmt mit ihrer Mutter und ihrem Vater das ist schon bemerkenswert, aber auch wie sie ihren Platz auf der Insel behauptet ist klasse. Sie nimmt den Leuten, die Vorurteile haben, direkt den Wind aus den Segeln und das hat mir echt gut gefallen. Will war eigentlich auch ganz nett, nur manchmal war er mir etwas zu rational eingestellt, gerade bei bestimmten Dingen muß man auch mal andere Sichtweisen zulassen, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt ins Weltbild passen. Jonah war mir irgendwie suspekt und Iris fand ich eigentlich ganz ok, aber irgendwie hatte sie was geheimnisvolles an sich und am Ende war ich auch ziemlich enttäuscht wegen ihr. Mira fand ich erstmal schwer einzuschätzen, aber trotzdem hatte ich mit einer Sache bei ihr Recht, eine andere hat mich dann aber auch ziemlich überrascht.


    Die Geschichte war total spannend und geheimnisvoll, außerdem ging es direkt los ohne große Einleitung und das fand ich schon mal echt gut. Besonders als Hallie auf der Insel angelangt ist überschlägt es sich richtig mit den spannenden und manchmal sogar gruseligen Momenten. Was da alles ans Tageslicht kommt ist schon ab und zu heftig, Iris erzählt die Familiengeschichte aber auch zum Beispiel total bildlich, so daß nicht nur Hallie sich vieles gut vorstellen kann, sondern der Leser auch, zumindest war das bei mir der Fall. Das ganze geht übrigens irgendwann ziemlich ins mystische, was in der Kurzbeschreibung nicht erwähnt wird und vielleicht nicht für alle was ist, ich persönlich mag sowas aber ganz gerne und es paßte auch fast alles ganz gut zusammen. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war das Ende, das kam mir zu abrupt und vieles wurde auch nur noch ganz kurz angeschnitten, wie zum Beispiel das mit Jonah, Mira und Martine, aber ansonsten war es wirklich ein ziemlich interessantes Buch.


    Veröffentlicht am: 17.08.2016