Collins, Suzanne - Die Tribute von Panem 1 Tödliche Spiele


  • Autor: Suzanne Collins
    Titel: Die Tribute von Panem 1 Tödliche Spiele
    Originaltitel: The Hunger Games
    Verlag: Oetinger
    Serie: The Hunger Games
    Erschienen: Juli 2009
    ISBN 10: 3789132187
    ISBN 13: 978-3789132186
    Seiten: 414
    Einband: Fester Einband
    Empfohlenes Alter: 14 – 15
    Preis: 17,90 €


    Eigene Zusammenfassung


    Katniss lebt in Panem. Hier werden Bewohner in Distrikte aufgeteilt. 1 hat den besten Lebensstandart, 12 den Schlechtesten. Katniss kommt aus Distrikt 12. Sie muss schon früh lernen zu jagen und sich selbst zu versorgen. Ihr Vater stirbt als sie 11 war in den Mienen von Distrikt 12 wo er gearbeitet hat und ihre Mutter ist in Depressionen verfallen. Zusammen mit ihrem besten Freund Gale jagt sie also Tiere. Die Hungerspiele gibt es jährlich. 24 Tribute (Kinder oder Jugendliche, je 2 aus einem Distrikt kommen auf ein Gelände wo sie um Leben und Tot kämpfen und nur einer kann gewinnen. Als Katniss Schwester Prim ausgewählt wird zögert Katniss keine Sekunde. Sie tritt für Prim bei den Spielen ein. Und Peeta von Distrikt 12 ist ebenfalls mit von der Partie.


    Meine Meinung


    Dies ist der 1. Teil einer Trilogie.


    Das Buch wird in verschiedene Teile unterteilt.


    Hier meine Meinung zu den Teilen in Kurzform.


    Teil 1 Die Tribute 1 +++

    Dieser Teil gefiel mir total super. Es wird schön erzählt wie Katniss lebt und wie schwierig das System ist in dem sie lebt und wie ungerecht. Außerdem wird erzählt wie schwierig es ist unter welchen Umständen sie Peeta kennen lernt. Und es gibt viele tolle Charaktere. Besonders die Szenen mit Peeta und Katniss (na ja bis auf die letzte auf der Terrasse) find ich sehr toll. Das Ende dieses Teiles find ich einfach nur wunderschön. Peeta ist so toll.

    Teil 2 Die Spiele 1 bis 1 +

    Auch dieser Teil ist interessant, aber ich find ihn ein bisschen schwächer als Teil 1. Das liegt daran, dass ich manchmal Katniss Reaktionen komisch find auch wenn ich sie zumindest teilweise verstehen kann. Die ganze Zeit vorher wird über die Spiele erzählt, aber hier merkt man erst wie grausam diese Spiele wirklich sind, denn hier geht es unmittelbar darum. Hier ist mir auch die kleine Rue sehr ans Herz gewachsen.

    Teil 3 Der Sieger 1

    Diesen Teil fand ich noch etwas schwächer als Teil 2. Besonders das Ende hat mich sehr enttäuscht.
    Was Frau Collins aus der Liebesgeschichte machte fand ich sehr schade. Und auch so fand ich es am Ende zu einfach, wenn auch grausam. Obwohl noch mal Spannung aufkam.


    Der Schreibstil ist erst gewöhnungsbedürftig, aber dann sehr gut zu lesen.

    Das Cover find ich schön, aber es gibt auch schönere.


    Mal ernsthaft? Von 14 - 15 Jahren wurde es empfohlen? Wieso das denn? Versteh ich gar nicht. Ich würd eher sagen ab 14 Jahren.


    Genre: Science Fiction


    Veröffentlicht: 14.02.13
    Originalrezie: 2012


  • Meine Meinung:


    Nachdem ich schon viel Gutes über die "Tribute von Panem"-Bücher gehört habe wollte ich mich nun endlich selbst davon überzeugen, aber leider hat mich die Geschichte nicht so wirklich in ihren Bann ziehen können, was vor allem an Katniss, einigen langgezogenen Momenten in der Mitte und am Ende lag.


    Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer zwölfjährigen Schwester Prim in Distrikt 12. Seit ihr Vater bei einer Explosion in einer Mine ums Leben gekommen ist, sorgt Katniss für ihre Familie, denn die Mutter war nach dem Tod ihres Mannes nur noch ein Schatten ihrer selbst und hat alles um sich herum kaum noch wahrgenommen. Also geht Katniss auf die Jagd, auch wenn das verboten ist und trifft sich im Wald immer mit ihrem besten Freund Gale, der ebenfalls für seine Familie aufkommt. Eines Tages steht mal wieder die Ernte auf dem Programm, wo in jedem Distrikt zwei Jugendliche per Zettelwahl ausgewählt werden, damit diese an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen, ob sie wollen oder nicht. Als dieses Jahr plötzlich Prims Name gezogen wird will Katniss das nicht hinnehmen und meldet sich freiwillig, damit ihre Schwester verschont bleibt und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.


    Katniss war mir am Anfang eigentlich recht sympathisch, sie ist ein Mädchen, das weiß was sie will und nicht aufgibt, aber mit der Zeit fand ich sie dann oftmals einfach nur noch anstrengend, ich kann sie zwar teilweise auch verstehen und sie hat auch gute Gründe, aber ich finde die Art wie sie manches angeht trotzdem nicht sehr gut. Dafür hat sich dann meine anfängliche Skepsis was Peeta angeht ins Gegenteil verwandelt, denn er ist nun einer meiner Lieblingscharaktere. Aber auch Cinna hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, das man von ihm in den nächsten beiden Teilen noch etwas mehr erfährt. Was Haymitch angeht, da bin ich immer noch etwas zwiegespalten, aber ich finde ihn trotzdem sehr interessant und frage mich was genau eigentlich hinter seiner ganzen Fassade steckt.


    Das Buch ist übrigens in drei Teile gegliedert und hat mir der erste Abschnitt noch wirklich gut gefallen, so empfand ich den zweiten teilweise als recht langatmig, denn man erfährt ja alles nur aus Katniss Sicht, aber gerade während der Spiele hätte ich auch gerne Peetas Sichtweise kennengelernt und wie es ihm geht, aber ich hätte es auch noch interessant gefunden, wie die Familien der beiden mit der Situation umgehen und wie es für sie ist, wenn sie die beiden im Fernsehen sehen, während sie um ihr Leben kämpfen. Das die anderen Tribute weniger beleuchtet werden fand ich zwar auch nicht so gut, aber es ist eigentlich verständlich, denn wenn man bedenkt, das nur einer die Hungerspiele überleben kann, dann ist dieses distanzierte schon besser und von der Autorin wohl auch so gewollt.


    Überhaupt ist die Geschichte sehr bedrückend und einige Szenen haben mich ganz schön mitgenommen. Vor allem regt sie aber auch zum nachdenken an und ich habe mich oft gefragt, wie man solche Spiele überhaupt einfach so hinnehmen und als Unterhaltung ansehen kann, immerhin sterben da jedes Jahr 23 Jugendliche. Einfache Kost ist dieses Buch also überhaupt nicht und ich kann schon verstehen, das vielen die empfohlene Altersangabe zu niedrig ist. Und auch wenn mich die Story nicht ganz überzeugt hat so bin ich doch gespannt wie es weitergeht und hoffe das auf einige Themen, in den nächsten beiden Bänden, nochmal genauer eingegangen wird.


    Veröffentlicht am: 16.02.2013


  • Klappentext


    Zitat

    Überwältigend! Von der Macht der Liebe in grausamer Zeit ... Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, hinreißend gefühlvoll und super spannend.


    Meine Meinung


    Die Geschichte spielt in Panem - aufgebaut aus den Trümmern Nordamerikas. Panem besteht aus 12 Distrikten und die Hauptstadt ist das Kapitol. Einst gab es 13. Distrikte, aber der Distrikt 13 wurde regelrecht ausgelöscht von der regierung - wegen Rebellion! Und so regiert auch die Angst vor der Regierung, denn diese greifen mit harter Hand durch.


    Einmal im Jahr finden die Hungerspiele statt. Aus jedem Distrikt werden 2 Jugendliche - die Tribute - ausgelost, diese steigen in eine sogenannte Arena, wo die Spielemacher an den Hebeln sitzen. Diese Hungerspiele stehen nur zur Unterhaltung an. Die Jugendlichen müssen sich gegenseitig umbringen - nur einer darf überleben.
    Ein Reallity TV voller Gewalt und die Massen sind begeistert - ein Horror für die, die in der Arena sind.


    In diesem Jahr wird die 12jährige Prim gewählt, aber Katniss, ihre Schwester, stellt sich vor sie und geht für Prim in die Arena. Mit ihr zusammen Peeta, ein Bäckerssohn. Beide kennen sich flüchtig.
    In der Arena kämpfen beide ums Überleben. Peeta liebt Katniss, diese bemerkte in all der Zeit jedoch nichts davon.
    Und nun sollen sie gegeneinander kämpfen - geht das?


    Was für ein grandioser Auftakt zu der Triologie! Es wird aus Sicht von Katniss erzählt, die hier sehr nüchtern ihre Situation betrachtet und auch entsprechend handelt.
    Die beiden Hauptprotagonisten Peeta und Katniss sind mir von Anfang an ans Herz gewachsen und ich mochte sie sehr gern.
    Auch von den anderen Tributen gab es einige, die man mögen musste.


    Das Buch ist von Anfang an spannend und fesselnd - ich konnte es kaum aus der Hand legen.
    Ich kann hier eine klare Leseempfehlung geben, auch wer weniger gene Fantasy liest, ich denke, das Buch wird jeden begeistern und zum nachdenken bringen.

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



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  • Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf und vor allem nicht, was sie selbst empfindet .


    Meine Meinung:
    Tödliche Spiele bildet den Auftakt zur Trilogie die Tribute von Panem. Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft in der Nordamerika in Trümmern liegt und daraus Panem entstanden ist. Dies besteht aus dem Kaptiol und 13 Distrikten, die einst gegen das Kapitol rebellierten. Dabei jedoch waren sie nicht erfolgreich, Distrikt 13 wurde völlig zerstört und die übrigen 12 müssen jährlich 2 Kinder als Tribute stellen, die in den sogenannten Hungerspielen gegeneinander antreten müssen. Dabei kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod, bei dem es nur einen Gewinner geben kann.


    Dieses Jahr fällt das Los in Distrikt 12 auf die 11jährige Prim. Doch ihre Schwester Katniss beschließt sich freiwillig zu melden und ihren Platz einzunehmen. Der zweite Tribut ist der gleichaltrige Peeta Melark. Zwischen den beiden Jugendlichen ensteht schnell eine Art Freundschaft, doch für solche Gefühle ist in der Arena kein Platz. Als Peeta dann auch noch gesteht in Katniss verliebt zu sein, bekommen die Hungerspiele einen neuen Reiz für das Publikum. Alle sind fasziniert von dem tragischen Liebespaar.


    Katniss Everdeen ist die Heldin der Geschichte. Sie ist ein starkes junges Mädchen, dass schon früh Verantwortung übernehmen musste. Als ihr Vater starb, verfiel ihre Mutter in eine Depression und so hat sich Katniss um alles gekümmert, auch ihm ihre kleine Schwester Prim. Auch wenn sie manchmal etwas hart und abgeklärt wirkt, hat Katniss das Herz am rechten Fleck. Sie ist eine Kämpferin und hat einen unbändigen Überlebenswillen. Sie beschließt alles zu tun um zu Überleben und zu ihrer Familie zurückzukehren, doch ist sie wirklich in der Lage einen Menschen zu töten.


    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben. Die Autorin schafft es den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und in die Welt von Panem zu entführen. Es ist eine grausame, ungerechte Welt, die von einigen wenigen Privilegierten beherrscht wird. Der Rest der Menschheit wird unterdrückt, hat kaum etwas zu essen und muss unter den schlimmsten Umständen hausen. Die Welt, die Suzanne Collins geschaffen hat, wirkt beängstigend real und regt den Leser zum Nachdenken an. Was würden wir tun um zu überleben?


    Mein Fazit: Ein grandioser Auftakt der Tribute von Panem Trilogie.


    Veröffentlicht am 26.03.13

  • Zusammenfassung:


    Auf dem Gebiet der ehemaligen USA ist ein neuer totalitärer Staat entstanden, Panem. Dieser ist in 12 Distrikte unterteilt. Jedes Jahr werden aus jedem Distrikt zwei Tribute - Kinder zwischen 12 und 18 Jahren- ein Junge und ein Mädchen, gelost, die an den „Hungerspielen“ teilnehmen. Dabei werden diese Kinder in eine künstlich gestaltet Arena ausgesetzt, wo sie sich gegenseitig töten müssen bis nur einer übrig bleibt. Doch das Spiel wird auch noch von den Spielmachern beeinflusst, die diese Arena mit diversen Gefahren ausstatten. Die Hungerspiele spiegeln die Macht des Kapitols, dass dieses auf die Distrikte hat, wieder.


    Im 12. Distrikt wird bei den 74. Hungerspielen Prim gelost, Katniss meldet sich freiwillig für ihre 12jährige Schwester, die sie von ganzem Herzen liebt. Gemeinsam mit dem männlichen Tribut Peeta muss sie sich im Kapitol auf die Spiele vorbereiten. Das ganze ist eine riesige Show mit Stylisten und allem Drum und Dran. Die beiden werden von Cinna und Portia spektakulär ausgerichtet und erhalten so die Aufmerksamkeit der Sponsoren, die die Hungerspiele mit Geschenken für die Tribute ausstatten. Beim Interview der beiden gesteht Peeta, dass er in Katniss verliebt ist. Katniss glaubt dies nicht und denkt, dass dies eine Waffe ist um die Zuschauer zu beeindrucken. Die Spiele beginnen, Bündnisse zwischen den Tributen werden geschlossen und wieder gebrochen. Doch plötzlich gibt es Mitten in den Spielen eine Regeländerung….


    Mein Fazit:


    Das Buch „Tödliche Spiele“ von Suzanne Collins ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und zugleich auch der erste Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“.


    Panem ist eine Dystopie, also eine Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt hat. Meiner Meinung will die Autorin mit dieser Geschichte auf viele negativen Entwicklungen in der heutigen Zeit aufmerksam machen und zeigt einen eher pessimistischen Blick in die Zukunft. Aber sie will auch vor den Folgen der heutigen Entwicklungen warnen und der Gesellschaft aufzeigen, wohin wir streben, wenn wir so weiter machen, wie bisher.
    Die Regierungsform in Panem ist diktatorisch, der Bevölkerung wird jegliche Freiheit genommen. Sie sind total abhängig vom Kapitol. Die Kommunikation der Bevölkerung ist sehr eingeschränkt. Die Menschen leben in dem Gefühl wenig oder gar nichts wert zu sein. Sie werden so stark unterdrückt, dass sie sich auch gegen die „Hungerspiele“ nicht zu wehr setzen und ihre Kinder dort in den Tod schicken.
    Das Buch „Tödliche Spiele“ ist eine schockierende Geschichte. Die Autorin greift mit dieser Geschichte nicht nur diktatorische Regierungsformen an, sondern greift auch die heutige Gesellschaft, die Medien und vor allem die Reailty-TV-Programme deutlich an. Sie zeigt die Gleichgültigkeit der Gesellschaft gegenüber Gewalt, den Verlust der Emotionen, das fehlende Mitleid, die Abgestumpftheit der jugendlichen Bevölkerungen und der Voyeurismus der heutigen Gesellschaft. Panem ist keine Fantasie. Es ist eine sozialkritische Studie einer Zukunft, über die man lieber nicht nachdenken möchte. Ihre Geschichte beinhaltet Liebe, Freundschaft, aber auch tiefe menschliche Abgründe.


    Wenn man die Charaktere der Tribute näher betrachtet, lernt mal aber eigentlich nur Katniss wirklich kennen, das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und lässt den Leser Einblick in ihre teils verwirrende Gefühlswelt. Die anderen Tribute bleiben schattenhafte Wesen im Hintergrund. Ein wenig darf der Leser Rue und Peeta kennen lernen.


    Der Schreibstil des Buches ist - dadurch dass er im Präsens und in der Ich-Form gehalten wird – sehr aktuell, spannungsgeladen und real. Eigentlich bin ich ja kein Fan der Ich-Form, aber in diesem Fall passt es. Das ganze Buch ist eine Bedrohung, wenn auch teilweise nur unterschwellig vorhanden. Die Handlung ist dichtgedrängt, flüssig geschrieben und temporeich. Es gibt viele unvorhersehbare Wendungen, allerdings ist das Ende vorhersehbar, da es ja noch zwei weitere Bände gibt.


    Ich habe das Buch trotz der spannenden Geschichte, die wirklich gut geschrieben ist, trotzdem mit gemischten Gefühlen aus der Hand gelegt. Ich muss zugeben, dass es mich gefesselt hat, dass ich es spannend gefunden habe, aber auch grausam und unmenschlich. Die Vorstellung alleine, dass man Kindern so etwas antun kann, dass Eltern ihren Kindern gegenüber so gleichgültig werden, dass sie sich nicht zur Wehr setzen und diese Spiele 74 Jahre über sich ergehen lassen und sogar noch zusehen, kann ich nicht begreifen.


    Das Buch wurde auch unter der Regie von Gary Ross 2012 mit Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson verfilmt.


    Veröffentlicht am 05.04.2013