Baumann, Margot S.: Im Licht der Normandie


  • Autor: Baumann, Margot S.
    Titel: Im Licht der Normandie
    Verlag: Amazon Publishing
    Erschienen: 28. Juli 2015
    ASIN: B00Z856DGM
    Dateigröße: 3495 KB
    Seiten: 428 Seiten
    Einband: E-Book
    Preis: 4,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Florence Galabert ist wütend! Ihr Freund hat den gemeinsamen Urlaub abgesagt und anstatt mit ihm in die Karibik zu reisen, muss sie nun im regnerischen Paris den Haushalt ihrer verstorbenen Großmutter auflösen. Dabei findet sie in einer alten Holztruhe handgeschriebene Briefe in einer seltsamen Sprache. Was hat es mit diesen Briefen aus dem Jahr 1863 auf sich und woher stammen sie? Alle Hinweise führen in die Normandie. Kurz entschlossen reist Florence in die malerische Kleinstadt Lisieux und gerät dort mitten in eine Demonstration gegen die geplante Bebauung einer historischen Ausgrabungsstätte. Dabei lernt sie den attraktiven Lehrer Alexandre Dubois kennen. Kann er bei ihren Nachforschungen helfen? Oder ist er, wie behauptet wird, ein militanter Aktivist? Auf der Suche nach dem Verfasser der sonderbaren Schriftstücke kommt Florence einem Verbrechen auf die Spur, das die Beteiligten bis ins Heute verfolgt und sie selbst in große Gefahr bringt.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Flos Freund Marc ist für einen Arbeitskollegen eingesprungen und somit fällt die Urlaubsreise, die die beiden geplant hatten, leider ins Wasser. Flos Eltern haben ihr daher die Aufgabe anvertraut, die Wohnung ihrer Großmutter auszuräumen, die vor kurzem gestorben ist. Bei ihrem Besuch in Paris macht sie dann die Bekanntschaft von Aline, die sehr spirituell angehaucht ist und auch an Geister glaubt. So auch an einen Truhengeist, der angeblich bei Flos Großmutter haust und Flo etwas sagen möchte. Flo glaubt das alles nicht, macht sich aber trotzdem auf den Weg nach Lisieux, denn dort führen sie die Briefe hin, die sie in besagter Truhe gefunden hat und erlebt einige Höhen und Tiefen.


    Mit Flo konnte ich leider nicht viel anfangen, ich finde sie teilweise echt unhöflich, gerade denjenigen gegenüber, die an was anderes glauben als sie. Auch ist sie ziemlich launisch und dieses hin und her mit Alex hat mir überhaupt nicht gefallen. Sie ist immer sofort eingeschnappt, hört sich die Meinungen anderer nicht sofort an, läuft oft vor allem davon, wenn es nicht nach ihrer Nase geht, macht Sachen die andere verletzen und kann auch ziemlich laut werden. Alex war am Anfang noch ganz angenehm, aber auch er wird zum Ende hin immer seltsamer, was seine Vorwürfe angeht und irgendwie tun er und Flo sich nicht wirklich gut. Am schlimmsten fand ich allerdings Gregor, der war richtig unsympathisch und ich wäre manchmal am liebsten ins Buch gesprungen, weil er so gemein und hinterhältig war.


    Die Geschichte war am Anfang noch ziemlich interessant, gerade was die Briefe angeht und auch das mystische hat mir ganz gut gefallen. Doch leider rückt das alles immer mehr in den Hintergrund und Flo und Alex Beziehungsdramen nehmen immer mehr Raum ein, das fand ich total schade, denn die Idee war echt toll, nur die Umsetzung war nicht meins. Auch das Ende hat mich etwas enttäuscht, denn das ging auf einmal alles ganz schnell und manches wurde auch gar nicht mehr aufgeklärt. Außerdem habe ich Alex überhaupt nicht verstanden, denn die ganze Zeit setzt er sich für die Römerwiese ein und interessiert sich für Vergangenes, aber wenn es dann um seine eigene Familie geht will er plötzlich nichts mehr von der Vergangenheit wissen. Gute Ansätze waren auf jeden Fall da, aber etwas weniger Drama bei Flo und Alex und mehr von den rätselhaften Vorkommnissen und Nachforschungen hätten mir persönlich halt besser gefallen.


    Veröffentlicht am: 01.05.2016