O´Rourke, Sally: In einer stürmischen Nacht


  • Autor: O´Rourke, Sally
    Titel: In einer stürmischen Nacht
    Originaltitel: Christmas at Sea Pines Cottage
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 15. August 2011
    ISBN 10: 3442373263
    ISBN 13: 978-3442373260
    Seiten: 190 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 7,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Sea Pines Cottage ist für Robert zum Refugium vor der Welt geworden. Gesellschaft meidet er, seit er mit ansehen musste, zu welchen Gräueltaten Menschen fähig sind. Allein Meteor, sein Golden-Retriever-Welpe, bewahrt ihn vor der Einsamkeit. Doch eines stürmischen Tages rettet Robert eine junge Frau vor der Küste aus Seenot und verliebt sich in sie. Doch bevor die beiden sich ihre Liebe eingestehen können, müssen sie durch ein tiefes Tal gehen, jeder für sich – und doch Seite an Seite.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Durch die Kurzbeschreibung hatte ich mir irgendwie was ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt, denn damit das die Geschichte aus der Sicht von Roberts Hund Meteor erzählt wird habe ich überhaupt nicht gerechnet. Aber ich hatte mir auch zwischen Robert und Laura irgendwie mehr Gespräche über deren Vergangenheit vorgestellt, die allerdings ausblieben. Auf Roberts tragischen Verlust wird nur am Anfang kurz eingegangen und Lauras Schicksalsschlag kommt erst knapp vorm Ende. Dieser hat mich dann auch ziemlich bedrückt und ich war mehr als einmal fast den Tränen nahe.


    In diesem Buch geht es hauptsächlich um Robert, Meteor, Laura und Nicholas. Man erfährt von Meteor wie die Familie zusammenwächst, was sie erleben und wie es ihnen geht. Meteor ist als Welpe zu Robert gekommen und seit dem ersten Tag an war für ihn klar, das dieser ein guter Mensch ist und das er es wirklich gut getroffen hat mit seinem neuen Heim, denn in seinem vorherigen zu Hause hat man ihn nicht als vollwertig angesehen, da er seiner Pflicht für die er gezüchtet wurde nicht nachkommen konnte. Warum dies so ist erfährt man gleich im Prolog und es hat mich ziemlich schockiert.


    Robert und Laura sind wirklich ziemlich sympathische Menschen, wobei mir Lauras (fast) permanente Fröhlichkeit manchmal doch ein wenig aufgesetzt vorkam, aber sie hat auch oft etwas Lockerheit und Frische dadurch in die Geschichte gebracht, besonders am Anfang. Schön fand ich auch die Bindung von Meteor und Nicholas, er hat wirklich gut auf den Jungen aufgepaßt und war immer für ihn da, wie er es "versprochen" hat.


    Durch Meteor erlebt man 16 Jahre lang die Höhen und Tiefen der Familie um Robert mit und auch in Meteors Sichtweise zu vielen Dingen erhält man einen guten Einblick. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so ganz fesseln und überzeugen, da sie mir meist nur wie eine Aneinanderreihung von Geschehnissen vorkam, auf die leider öfters nicht mehr genauer eingegangen wurde. Ein paar mehr Seiten hätten der Story wahrscheinlich ganz gut getan.


    Veröffentlicht am: 14.02.2013