Riley, Lucinda: Helenas Geheimnis


  • Autor: Riley, Lucinda
    Titel: Helenas Geheimnis
    Originaltitel: Helena's Secret
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 29. Februar 2016
    ISBN 10: 3442484057
    ISBN 13: 978-3442484058
    Seiten: 605 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Es fängt damit an, das Alex zurück nach Pandora kommt und dabei sein Tagebuch findet, das er zehn Jahre zuvor dort geführt hat. Er fängt an zu lesen und dabei werden Erinnerungen wach, so daß wir nun erstmal eine ganze zeitlang im Jahr 2006 sind und erfahren was damals alles passiert ist. Helena ist mit ihrer Familie nach Zypern, weil sie dort ein Haus geerbt hat und auch einige Freunde schließen sich den fünf an. Allerdings wird er nicht so erholsam und fröhlich wie sich Helena das gedacht hat, denn sie hütet einige Geheimnisse und auf Pandora scheinen sie wieder ans Licht zu kommen. Aber auch Alex hat so seine Probleme, genauso wie ein paar andere Charaktere auch und so wird der Aufenthalt in Zypern erstmal zu einer Zerreißprobe.


    Mit Helena bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, mit ihren ganzen Lügen, die überhaupt nicht hätten sein müssen, macht sie nur alles immer schlimmer. Und das sie nie mit Alexis geredet hat und einfach selbst eine Entscheidung gefällt hat fand ich auch total schlimm, denn Alexis ist ein sehr ehrenwerter Mann und hätte sicher helfen können. Auch William, Helenas Ehemann, war nicht wirklich mein Fall, gerade in Bezug auf Alexis fand ich ihn oft ungerecht, außerdem ist er total eifersüchtig und wird dann ziemlich schnell auch wütend. Alex mochte ich sehr, genauso wie Viola, die beiden sind zwar noch recht jung wirken aber oft reifer als die Erwachsenen, nur Alex macht später etwas was ich von ihm überhaupt nicht erwartet habe und das war schon ziemlich schade. Mit Chloe konnte ich irgendwie nie was anfangen, auch von Sadie war ich später enttäuscht und Rupert und seinen Vater Sacha fand ich unmöglich. Ansonsten fand ich Jules noch recht unsympathisch, auch wenn sie mich einmal echt überrascht hat. Immy und Angelina fand ich aber ganz nett, gerade Immy, die fünf Jahre alt ist, ist so erfrischend in ihren Aussagen.


    Dieses Buch unterscheidet sich schon ein wenig von denen, die ich bisher von Lucinda Riley gelesen habe, vor allem umfaßt es nur einen kleinen Zeitrahmen und nicht so wie sonst mehrere Jahrzehnte. Außerdem waren viele Charaktere nicht mein Fall, was sonst eigentlich auch eher selten vorkommt und ich fand das dauernde "Mein Schatz" irgendwann nur noch anstrengend, denn Helena sagt es wirklich permanent und dann auch noch zu fast jedem, William fing dann irgendwann auch noch damit an und das hätte echt nicht sein müssen. Trotzdem ließ sich die Geschichte eigentlich ganz gut lesen, denn teilweise ist sie schon recht spannend, gerade was Helenas Geheimnisse angeht, auch wenn ich diese Lügen von ihr absolut nicht gutheiße. Auch wie Alex sich in diesen Sommerferien entwickelt ist recht interessant zu lesen. Aber diese lange Passage am Ende hätte ich irgendwie nicht mehr gebraucht, ein kleiner Epilog, der das alles zusammenfaßt wäre auch ganz ok gewesen, denn Alex unterbricht sich in seinem Tagebuch sowieso immer bei den wichtigsten Stellen, auch wenn man sich schnell alles selbst zusammenreimen kann was er da jetzt verheimlicht. In den Dankesworten erwähnt die Autorin übrigens selbst, das dieses Buch was ganz neues ist und das sie es schon vor zehn Jahren angefangen hat, aber dann in ihrer Schreibtischschublade vergessen hat, bis sie es letztes Jahr dann wieder fand.


    Veröffentlicht am: 31.03.2016