Trodler, Dagmar: Der letzte lange Sommer


  • Autor: Trodler, Dagmar
    Titel: Der letzte lange Sommer
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
    Erschienen: 10. April 2007
    ISBN-10: 3442366925
    ISBN-13: 978-3442366927
    Seiten: 350 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 7,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die junge Lies Odenthal ist frustriert von ihrem Leben: Ihr Job ist langweilig, und ihr Freund hat sie gerade verlassen. Kurz entschlossen fasst sie sich ein Herz und reist nach Island – um dort ein Jahr auf einer Farm zu arbeiten. Doch bei der Ankunft trifft sie der Schock: Gunnarstaðir ist der einzige Hof im ganzen Tal und hat nur einen einzigen Bewohner, den alten, wortkargen Elías. Doch Lies beißt sich durch und gewöhnt sich langsam an die harte Arbeit im Schafstall, das dürftige Essen und den mürrischen Elías. Sie lernt die verzauberte Landschaft und das einfache Leben kennen und lieben, wobei ihr nicht zuletzt auch der Tierarzt Jói Magnússon hilft...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Man ist gleich von Anfang an mittendrin in der Geschichte, denn es startet in Island, wo Lies gerade auf dem Hof Gunnarstaðir ankommt und einen nicht so guten Eindruck vom Grundstück, den Behausungen und dem Besitzer Elías Bödvarsson hat. Auch hat sie sich das alles ein wenig anders vorgestellt und möchte am liebsten sofort wieder nach Hause.


    Was Lies nach Island verschlagen hat erfährt man auch gleich auf den ersten paar Seiten und man kann verstehen, wieso sie es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat und sich für einen längeren Aufenthalt wo anders entschieden hat.


    Elías und Lies sind sich am Anfang nicht wirklich freundlich gesinnt und es hat auch den Anschein als würden die beiden sich nie richtig kennenlernen und mögen, sie akzeptieren sich halt einfach und jeder macht sein Ding, trotzdem wird gerade zum Ende hin sichtbar, das da vielleicht doch mehr war.


    Man erfährt in diesem Buch einiges über Island, gerade die Beschreibungen der Umgebungen wirken so real, das man glaubt, man wäre selbst gerade dort. Auch wird viel über die Arbeiten geschrieben, die auf Höfen so anstehen und die Schafe kommen auch nicht zu kurz. Wo mir allerdings etwas anders wurde, war die Zubereitung und das Essen eines Schafskopfes.


    Das Buch ist eigentlich recht gut zu lesen, nur im Mittelteil kam es dann zu einigen Längen, denn man hörte Lies oft immer das gleiche jammern und fluchen und das war auf Dauer doch recht ermüdend. Auch aus der Geschichte um sie und den Tierarzt Jói Magnússon hätte man viel mehr machen können und ich hätte auch gerne noch mehr über Elías und den Unfall erfahren, denn aus seiner Sicht wäre das ganze doch was anderes gewesen, denn er war ja als einziger in der Nähe.


    Veröffentlicht am: 14.02.2013