Hassell, B.E. & Magnadóttir, M.H.: Lautlos


  • Autor: Hassell, Birgitta Elin & Magnadóttir, Marta Hlin
    Titel: Lautlos
    Originaltitel: Rökkurhæðir: Rústirnar
    Verlag: Arena
    Erschienen: 25. Januar 2016
    ISBN 10: 340160144X
    ISBN 13: 978-3401601441
    Seiten: 135 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Dämmerhöhe Band 1
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
    Preis: 8,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Es war ganz plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht - das Mädchen. Und es hatte Anna ein verlockendes Angebot gemacht: Für ein bisschen mehr Freizeit und die Möglichkeit, noch öfter mit dem Snowboard unterwegs zu sein, muss Anna nur den Namen des Mädchens erraten. Doch als ihr kleiner Bruder schwer erkrankt und sie die Nachbarshündin Píla tot in ihrer Hütte findet, wird Anna klar: Das Mädchen ist nicht, was es vorgibt zu sein. Anna bleibt nur noch wenig Zeit, um das Rätsel zu lösen und das Schlimmste zu verhindern.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Anna macht eines Tages die Bekanntschaft eines Mädchens, das ihr ein Angebot unterbreitet, nachdem Anna ihr erzählt hat, das sie viel zu viel um die Ohren hat und sich lieber nur auf die schönen Dinge konzentrieren würde. Das Mädchen verwandelt sich nämlich in Anna und will ihr die lästigen Aufgaben, wie z.B. Schularbeiten und Referate abnehmen. Anna ist ganz begeistert und befaßt sich daher nicht sehr lange mit ihren ersten Bedenken, die Verlockung ist einfach zu groß, vor allem, weil Anna meint, sie könnte die Aufgabe des Mädchens locker lösen und sie dann wieder loswerden, doch so einfach wie Anna sich das gedacht hat wird es nicht und das Mädchen mischt sich immer mehr in Annas Leben ein.


    Anna fand ich ziemlich naiv und gedankenlos, denn sie sieht eigentlich nur die Vorteile aus dem Handel mit dem Mädchen, aber das es vielleicht einen Hintergedanken gibt daran denkt sie nicht. Sie ist total davon überzeugt, das sie alles im Griff hat, doch mit der Zeit entgleitet ihr alles. Das Mädchen fand ich echt gruselig und ich weiß auch immer noch nicht wirklich was sie ist, nur das es mit Bösartigkeit durchtränkt ist. Auch warum sie das ganze Spiel mit Anna abzieht ist mir noch nicht wirklich bewußt, also, ich weiß schon was sie vorhat, aber wieso sie dies möchte ist mir nicht wirklich klar. Margrét fand ich ziemlich nett und ich hätte gerne mehr von ihr gelesen. Die Mutter von Anna fand ich dagegen irgendwie seltsam.


    Die Geschichte ist ganz interessant und manchmal auch recht spannend, vor allem, das mit der Siedlung, die irgendwann zerstört wurde macht mich ziemlich neugierig. Ich würde echt gerne wissen was da passiert ist, denn Anna hat in den Ruinen auch schon einige gruselige Momente erlebt. Das mit Píla fand ich allerdings ziemlich unnötig und auch recht brutal und das Ende ist etwas abrupt, da ich gerne noch gewußt hätte wie einige Leute gewisse Sachen aufgefaßt haben und wie Anna das erklären möchte. Mal sehen, ob das dann im zweiten Band erwähnt wird, der ja im März erscheinen soll. Laut Kurzbeschreibung scheint Anna allerdings nicht wirklich vorzukommen, aber ich laß mich mal überraschen, eventuell wird es ja in Rückblenden erzählt von jemand anderem.


    Veröffentlicht am: 31.01.2016