Schier, Petra: Der himmlische Weihnachtshund


  • Autor: Schier, Petra
    Titel: Der himmlische Weihnachtshund
    Verlag: Rütten & Loening
    Erschienen: 25. September 2012
    ISBN 10: 3352008493
    ISBN 13: 978-3352008498
    Seiten: 190 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Beim Aufräumen kurz vor Weihnachten findet Santa Claus einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat der schusselige Weihnachtsmann die beiden Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nun nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik für Hundefutter und soll in Kürze heiraten, doch er ist alles andere als glücklich. Santa Claus berät sich mit seinen Helfern. Sie glauben eine vorzügliche Idee zu haben und schicken einen jungen Labrador zu Michael. Der Hund soll ihm helfen, sein Glück zu finden.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Michael ist ein ziemlich freiheitsliebender Mann und will sich nicht fest binden, kriegt dadurch aber auch immer wieder den Druck durch seine Eltern zu spüren, da sie sich wünschen würden, das er endlich mal erwachsen wird und sich eine Frau nimmt. Eine geeignete Heiraktskanditatin haben sie auch schon für ihn, nämlich Linda, die auch bei ihm in der Firma arbeitet und mal mehr, mal weniger seine feste Freundin ist. Aber alles kommt ganz anders, denn der Weihnachtsmann findet einen alten Wunschzettel von Michael, den er geschrieben hat als er neun Jahre alt war und darin bittet er Santa um Hilfe, denn er wünscht sich so sehr, das seine beste Freundin Fiona nicht wegziehen muß. Der Weihnachtsmann hat deswegen prompt ein schlechtes Gewissen und versucht seinen Fehler von damals wieder gutzumachen, aber dabei bleiben die Gefühle von Michael und Fiona fast auf der Strecke, aber zum Glück gibt es ja noch Keks, die junge Labradorhündin.


    Ich war wirklich sehr gespannt auf den neuen Weihnachtsroman von Petra Schier und wurde nicht enttäuscht, denn er ist voller Emotionen und Keks ist einfach ein wundervoller Hund, der für Michael nur das Beste will und auch einen guten Riecher, in Bezug auf Menschen, hat. Michael war mir eigentlich sofort sympathisch und irgendwie konnte ich ihn mir auch gar nicht als den Schwerenöter vorstellen, als der er immer wieder beschrieben wurde, denn ich fand ihn ziemlich nett und wie er mit Keks umgeht zeigt eigentlich wie er wirklich ist. Mit Fiona habe ich mich am Anfang allerdings etwas schwer getan, denn sie wirkte auf mich manchmal etwas zu geheimnisvoll, so das ich immer dachte, da kommt sicher noch ein großer Knall, weil sie Michael irgendwas erzählen muß, was die beiden dann eventuell entzweit, aber das war dann doch nicht der Fall. Allerdings gibt es dafür Linda, die sich in Michaels und Fionas Freundschaft drängt und die ich ziemlich unsympathisch fand. Außerdem fand ich es schlimm das Michaels Eltern ihn immer wieder bevormunden wollten, obwohl er ja nun wirklich alt genug ist um sein eigenes Leben zu führen und um seine eigenen Entscheidungen zu treffen.


    Die Geschichte selbst fand ich total angenehm zu lesen und die Einschübe mit dem Weihnachtsmann und seinen Elfen waren mal wieder richtig super, da kam auch schon ein wenig Weihnachtsstimmung bei mir auf. Außerdem hat das Buch diesmal 24 Kapitel, so daß man auch gut jeden Tag, im Dezember, eins davon hätte lesen können, so daß man einen kleinen Adventskalender hat. Aber das hätte ich ehrlich gesagt nicht ausgehalten, denn dafür war ich dann doch zu neugierig, wie die Story ausgeht. Diesmal ist es auch nicht ganz so dramatisch gewesen wie sonst und es gab auch nicht ganz so viele Missveständnisse und Intrigen, was mir ziemlich gut gefallen hat, denn manchmal wird das einfach zu sehr ausgereizt, aber ich fand es dieses Mal eine wirklich schöne Mischung und ich hoffe das es nächstes Jahr wieder eine neue Hundeweihnachtsgeschichte von Petra Schier geben wird.


    Veröffentlicht am: 14.02.2013