Weisbrod, Andrea: Tote Väter


  • Autor: Weisbrod, Andrea
    Titel: Töte Väter
    Originaltitel: -
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: 2. Juli 2014
    ISBN 10: 3839216192
    ISBN 13: 978-3839216194
    Seiten: 342
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: € 11.99


    Autorenportrait:

    Zitat

    Andrea Weisbrod, geboren 1966, verbrachte ihre Kindheit mit Eltern und Dackel in einem kleinen Westerwalddorf. Ihre gesamte Schulzeit absolvierte sie in Koblenz, wo sie sich mit ihrer Clique die Wochenenden mit Videoabenden, Haschpfeifchen, Erdbeersekt, Spaghetti mit Würstchen, New Wave und langen Diskonächten um die Ohren schlug. Nach Abschluss eines Geschichtsstudiums zog sie im Jahr 2000 nach Paris und arbeitete dort erfolgreich als Journalistin im Bereich Kultur und Lifestyle. In Paris entstand ihr zweiter Krimi »Kernfrage« um die Hassliebe zwischen Geschwistern und ein Familiengeheimnis mit fatalen Auswirkungen. Als Koblenzerin mit französischem Herzen lebt sie mit ihrem Mann und zwei quirligen Töchtern zwischen Paris, der französischen Atlantikküste und ihrer alten Heimatstadt.

    Quelle: Gmeiner Verlag


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Familiengeheimnis In einer Pariser Absteige findet die Historikerin Teresa Kern einen Toten: Karl Stein – erfolgreicher Koblenzer Anwalt und Vater ihrer Jugendfreunde. Teresa ermittelt auf eigene Faust und gerät zwischen Paris und Koblenz auf eine unheimliche Reise in ihre eigene Vergangenheit, denn ihr tödlich verunglückter Vater und der ermordete Anwalt sind durch ein düsteres Geheimnis aus dem Zweiten Weltkrieg verbunden …

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Teresa kommt einfach mit dem Tod ihres Vaters nicht zurecht. Sie begibt sich nach Paris und findet dort ein billiges Hotel, in dem sie eine Unterkunft für einen längeren Aufenthalt bucht. Eines Nachts hört sie aus einem anderen Zimmer seltsame Geräusche. Sie geht der Ursache auf den Grund und findet einen sterbenden Mann vor. Als der Notarzt eintrifft, kann er nur noch den Tod feststellen. Dabei handelt sich um Karl, den Vater von Teresas Jugendfreunden, den Zwillingen Christine und Falk. Was hatte Karl in dieser Absteige zu suchen? Teresa wird von Christine nach Koblenz zur Unterstützung gerufen. Schnell wird Teresa klar, dass sie und die Zwillinge in einer anderen Welt leben und sie reist ab. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihres Vaters kommt Teresa einigen unschönen Geheimnissen auf die Spur.


    Die Geschichte wird in drei Strängen erzählt. Der erste handelt von der Gegenwart. Der zweite von der Zeit als Teresa und die Zwillinge ihre Jugend miteinander verbracht haben und der dritte wie Teresas Vater mit Karls Vater während des Krieges in Frankreich stationiert war und was die beiden Männer auch noch nachher zusammen erlebt haben. Teresa ist eine Figur mit Ecken und Kanten und als sie die Wahrheit begreift, ist sie zunächst einfach nur schockiert. Was ich sehr gut nachvollziehen kann. Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde und fast nicht zur Seite legen konnte.


    Ich vergebe fünf von fünf Sternen.


    Veröffentlicht am: 8.9.2015