Yoshinaga, Yuu: Tsumikoi


  • Autor: Yoshinaga, Yuu
    Titel: Tsumikoi
    Originaltitel: Tsumi Koi
    Verlag: Egmont Manga
    Erschienen: 11. Juli 2013
    ISBN 10: 3770479394
    ISBN 13: 978-3770479399
    Seiten: 192 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 7,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    In diesem aufregenden Einzelband vereint die noch relativ neue Zeichnerin Yuu Yoshinaga sechs ihrer schönsten Kurzgeschichten. Die titelgebende Geschichte "Tsumikoi" (übersetzt: "Sündige Liebe") beginnt mit einer unglaublichen Forderung: "Wenn Du nicht willst, dass deine Freundin erfährt, dass Du dich mit einem anderen Mädchen triffst, dann ... geh mit mir!" Yoshinagas präziser Strich und ihre charmante Erzählweise lassen auf mehr hoffen!


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    In diesem Manga sind fünf Kurzgeschichten vertreten: "Tsumikoi", "Bis man sich verliebt", "Wir sehen uns im Traum", "Die Tränen des Goldfischs" und "Zauberspruch der Liebe", außerdem noch ein Bonuskapitel zu "Tsumikoi" und man erfährt etwas aus dem Leben der Mangaka. Außerdem erzählt sie am Ende auch noch etwas über die einzelnen Geschichten, also, womit sie zufrieden ist, was ihr nicht so gut gefallen hat, was ihr schwer gefallen ist und wie sie zu der Story kam zum Beispiel.


    Einige Geschichten waren echt gut und auch romantisch, aber andere waren nicht so ganz nach meinem Geschmack. "Bis man sich verliebt" und "Die Tränen des Goldfischs" fand ich am besten, wobei ich bei der letzten Story, am Anfang, Iyo nicht so ganz verstanden habe, denn es war ja nichts schlimmes was sie getan haben. Trotzdem waren diese beiden Stories am besten, denn dort hat man die Liebe zwischen den beiden Hauptcharakteren gut gespürt. "Wir sehen uns im Traum" hat kein wirkliches Happy End und das fand ich etwas schade, denn so von der Thematik her fand ich die Geschichte eigentlich gar nicht so schlecht.


    "Tsumikoi" hat mir nicht so gut gefallen, weil ich die Vorgehensweise der Charaktere schon recht befremdlich fand. Außerdem kann man sich am Ende ja auch nicht sicher sein, ob das nun alles wirklich so bleibt oder ob man immer Angst haben muß, das da was passiert. Und "Zauberspruch der Liebe" fand ich teilweise recht oberflächlich, gerade Momoka hat sich da hervor getan und ich weiß nun auch gar nicht für wen Shibaharai jetzt überhaupt das alles gemacht hat, da gab es am Ende nicht wirklich eine Lösung für und das fand ich schon etwas schade.


    Die Zeichnungen sind wieder recht schön gewesen, aber ich hatte ja bei "First Love Memories" geschrieben, das die Kopfform und die Haare sich bei vielen Charakteren oft ähneln und die Mangaka hat hier berichtet, das sie gemerkt hat, das sie gar nicht so viele verschiedene Gesichter in ihrem Repertoire hat, das fand ich schon recht interessant und vor allem das sie es auch selbst von sich sagt. Aber sie scheint sowieso recht offen zu sein was das angeht, sie hat hier ja auch über eine schlimme Erfahrung bei sich selbst berichtet und das sogar gezeichnet, da tat sie mir auch ziemlich leid und ich hoffe für sie, das sie diese Probleme nicht mehr so oft oder am besten gar nicht mehr haben wird.


    Veröffentlicht am: 29.07.2015