Wilde, Rosie: Zuckerguss und Liebeslieder


  • Autor: Wilde, Rosie
    Titel: Zuckerguss und Liebeslieder
    Originaltitel: Life's Too Short To Frost a Cupcake
    Verlag: Goldmann Verlag
    Erschienen: 14. Juni 2010
    ISBN 10: 3442542855
    ISBN 13: 978-3442542857
    Seiten: 415 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 8,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Alice Fisher hat einen guten Job bei einer Plattenfirma, einen zuverlässigen Freund, eine nur mäßig verrückte Familie und vor allem: einen perfekt geregelten Alltag. Doch der steht Kopf, als Alice nach Amerika geschickt wird, um den Superstar Wyatt Brown zu einem neuen Album zu überreden. Die Reise geht nicht nach New York, wie Alice angenommen hatte, sondern nach Barnsley, Ohio. Dort stolpert Alice schon bei ihrer ersten Begegnung mit Wyatt in jeden Fettnapf, muss sich um eine Kuh namens Mary Lou kümmern und einen Backwettbewerb bestehen. All das kann sie aber nicht davon ablenken, dass Wyatt ihr Herz gewaltig zum Klopfen bringt...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Alice ist ein wirklich sympathischer Mensch, nur sie läßt sich einfach viel zu viel gefallen, ihr Freund Stephen achtet sehr aufs Geld und übertreibt es das ein oder andere Mal schon ziemlich damit, außerdem ist er nicht gerade dafür, das Alice nach Amerika fliegt und versucht es ihr auszureden. Auch Teresa, Alice Schwester, benimmt sich ihr gegenüber absolut unmöglich und versucht sie immer schlecht darzustellen vor der eigenen Familie.


    Als Alice sich doch noch entschließt, das Angebot von Phoebe Carmichael, ihrer neuen Chefin in London, anzunehmen und sechs Monate nach Amerika zu gehen, um dort Wyatt Brown zu überreden noch ein Album aufzunehmen ändert sich ihr Leben total. Sie blüht regelrecht auf in der Kleinstadt Barnsley, wo Wyatt nun lebt, und auch ihre Angstzustände nehmen deutlich ab.


    Fast die ganze Gemeinde nimmt sie mit offenen Armen auf, bis auf Heidi, und das obwohl sie eigentlich schon nach ein paar Stunden wieder nach Hause fliegen möchte, aber durch einen Schneesturm kommt sie erstmal nicht dazu. Da Gastfreundschaft in Barnsley groß geschrieben wird sorgt Mr. Horner dafür, das Alice im Cottage von Wyatt unterkommt und das obwohl sie ihn eigentlich gar nicht mehr wiedersehen wollte, nachdem ihr erstes Treffen so schrecklich verlaufen ist.


    Die Geschichte ist eigentlich sehr vorhersehbar, trotzdem macht es einfach Spaß sie zu lesen und das liegt vor allem an den interessanten Charakteren, die sich in Barnsley tummeln. Manchmal fand ich allerdings, das Wyatt etwas zu kurz kommt, denn er ist ein sehr vielschichtiger Charakter und gerade ihn hätte ich gerne öfters mit Alice zusammen erlebt, da die beiden wirklich einige schöne Gespräche hatten.


    Das Ende finde ich persönlich etwas zu kurz geraten und ich hatte mir da schon etwas mehr von versprochen, auch hatte ich gehofft, das Alice einigen mal ordentlich die Meinung sagt, aber das ist leider nicht passiert, trotzdem fand ich das Buch sehr schön und flüssig zu lesen.


    Veröffentlicht am: 14.02.2013