Kaiblinger, Sonja: Rosen und Seifenblasen


  • Autor: Kaiblinger, Sonja
    Titel: Rosen und Seifenblasen
    Verlag: Loewe
    Erschienen: 21. Juli 2014
    ISBN 10: 3785578660
    ISBN 13: 978-3785578667
    Seiten: 320 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Verliebt in Serie Folge 1
    Empfohlenes Alter: 11-13 Jahre
    Preis: 14,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper "Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen. Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Abby ist vierzehn Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler Teenager, doch dann passiert das Unfaßbare, sie wird Teil von "Ashworth Park", der Daily Soap, die ihre Schwester Deborah so gerne sieht und über die sich Abby mit ihrer besten Freundin Morgan immer lustig gemacht hat. Allerdings wird sie für diese Serie nicht etwa gecastet, sondern sie verschwindet einfach jeden Abend zu der Zeit, in der "Ashworth Park" im Fernsehen gezeigt wird und wird irgendwie in diese Sendung teleportiert. Abby versteht das ganze überhaupt nicht, versucht aber gute Miene zum bösen Spiel zu machen, was allerdings gar nicht so einfach ist, denn die Daily Soap scheint ihre eigenen Gesetze zu haben.


    Abby mochte ich eigentlich recht gerne, auch wenn sie manchmal ruhig ein wenig mehr ihre Meinung sagen könnte, besonders wenn sie in der Serie ist scheint sie manchmal total gehemmt zu sein. Sie verschweigt auch irgendwie viel zu viel vor den anderen, gerade Tante Gladys würde ihr sicher glauben und dann auch helfen. Tante Gladys fand ich aber sowieso total super, sie ist zwar etwas eigen in gewissen Dingen, aber noch eine der sympathischsten Charaktere, genauso wie Jasper, auch wenn er ab und zu ganz schön nervt, wenn er sich mal wieder in etwas verrennt, aber ich glaube ja, das er Abby total klasse findet und nicht weiß wie er mit diesen Gefühlen umgehen soll.


    Die Serie hat natürlich auch ihre Bösewichte und da geht es schon ziemlich ans Eingemachte, denn DeWitt und Blackwood sind echt nicht ohne, vor allem, weil sie irgendwie nie das glauben was man ihnen sagt, sondern sie haben sich ihre eigene Welt gebastelt. Für Abby fühlt sich das natürlich alles echt an und sie hat auch manchmal Angst, aber sie hält sich echt ganz gut in einigen dieser gefährlichen Situationen. Julian, Jaspers älterer Bruder ist irgendwie schwer einzuschätzen, mal scheint er ganz ok zu sein, aber dann ist er wieder so von sich überzeugt, das es nicht mehr schön ist. Clarissa mochte ich dagegen noch ganz gerne, sie ist das Hausmädchen im Hause Ashworth.


    Ich mochte die Geschichte rund um Abby und ihre Erlebnisse in "Ashworth Park" wirklich gerne. Vor allem wird vieles nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern man kommt oft sofort auf den Punkt und das hat mir echt gut gefallen. Natürlich gibt es auch noch einige ungelöste Sachen, wie zum Beispiel warum halt Abby das alles passiert, aber darauf baut die Story ja auch schließlich drauf auf. Das Ende hatte dann auch nochmal eine ziemliche Überraschung parat und ich bin echt gespannt wie das im zweiten Teil weitergeht, denn das ergibt ja nun auch ganz neue Möglichkeiten. Zum Glück habe ich den zweiten Band schon hier stehen, so daß ich gleich als nächstes damit weitermachen kann.


    Veröffentlicht am: 27.05.2015