Kurland, Lynn: Der Geist des Highlanders


  • Autor: Kurland, Lynn
    Titel: Der Geist des Highlanders
    Originaltitel: Much Ado in the Moonlight
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 12. März 2008
    ISBN 10: 3898978907
    ISBN 13: 978-3898978903
    Seiten: 463 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Macleod, McKinnon, de Piaget-Reihe Band 12
    Preis: 4,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die junge Theaterregisseurin Victoria McKinnon plant eine ungewöhnliche Shakespeare-Aufführung in einem Schloss in den schottischen Highlands. Dort spukt es jedoch ganz gewaltig! Der seit 800 Jahren verblichene Highland-Lord Connor ist noch dazu ein äußerst gut aussehender Geist. Victoria kann ihre Faszination immer weniger verbergen. Aber sie hätte doch gern einen Mann aus Fleisch und Blut...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Victoria McKinnons Bruder Thomas hat ein Schloss in den Hihglands gekauft und stellt es nun Victoria zur Verfügung um dort "Hamlet" aufzuführen, denn sie ist eine Regisseurin und dies soll eins ihrer Highlights ihrer bisherigen Karriere werden. Aber als sie das Schloss besichtigt macht sie die Bekanntschaft von Connor MacDougal, der als Geist schon einige Jahrhunderte auf Thorpewold Castle spukt und mit dem auch schon Thomas so seine Probleme hatte. Aber Victoria läßt sich nicht unterkriegen und macht einen Deal mit Connor, so daß er sie und ihre Mannschaft unbehelligt läßt während der Proben und der Auftritte.


    Victoria fand ich ziemlich sympathisch, sie ist nicht auf den Mund gefallen und weiß sich durchzusetzen, nur bei Michael wird sie oft recht kleinlaut und versucht ihm alles mögliche recht zu machen. Connor ist zwar öfters ein wenig brummig, aber er kann auch ein wahrer Gentleman sein und mir persönlich hat er eigentlich am besten gefallen von allen Charakteren. Wobei man sagen muß, das Victorias Familie auch recht angenehme Personen sind, gerade Thomas hat manchmal echt lustige Sprüche drauf und seine Wortgefechte mit Connor sind wirklich klasse zu lesen. Und das Trio aus dem Boars Head möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, denn Ambrose, Hugh und Fulbert sind eigentlich die Hauptinitiatoren was Victorias und Connors Zusammentreffen angeht.


    Die Geschichte selbst hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich ab und zu das Gefühl hatte, das auf einiges nicht genauer eingegangen wurde, aber das liegt wahrscheinlich daran, weil dies schon der zwölfte Teil einer Reihe ist und die Autorin sich nicht dauernd wiederholen wollte, aber Weltbild hat bisher leider nur drei Bände dieser Serie rausgebracht und dann noch nicht mal die ersten drei, sondern nur Band 1, 12 und 14 und da gibt es halt manche Momente, wo man nur raten kann, wie es wohl abgelaufen ist und wer sich nun woher kennt. Was mich allerdings etwas irritiert hat ist wie schnell Victoria doch die Existenz von Geistern hingenommen hat, auch ihre Schwester Jennifer nahm es nach dem ersten Schock recht gelassen und dafür, das sie vorher noch nie Kontakt zu Gespenstern hatten ist das schon etwas erstaunlich.


    Die Story dreht sich hauptsächlich um Victoria, Connor, ihre Annäherung, das Theaterstück und die ein oder andere Zeitreise, von denen ich mir allerdings etwas mehr versprochen habe. Gerade die zweite fand ich schon etwas kurz, besonders wenn man bedenkt wieviel Zeit in die Vorbereitungen eingeflossen ist, auch erfährt man leider nicht viel historisches, aber ansonsten fand ich eigentlich alles recht stimmig und schön zu lesen. Vor allem hat es mich neugierig auf die anderen Bücher von Lynn Kurland gemacht und ich hoffe, das die restlichen Teile der "Macleod, McKinnon, de Piaget"-Reihe vielleicht irgendwann auch noch übersetzt werden, denn vor allem Thomas Geschichte interessiert mich doch sehr.


    Veröffentlicht am: 13.02.2013

  • Autor: Lynn Kurland
    Titel: Der Geist des Highlanders
    Originaltitel: Much Ado in the Moonlight
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 12. März 2008
    ISBN-10: 3898978907
    ISBN-13: 978-3898978903
    Seiten: 494
    Serie: Macleod, McKinnon, de Piaget-Reihe Band 12
    Einband: TB
    Preis: 19,99


    Zusammenfassung:


    Victoria McKinnon, eine junge Theaterregisseurin, hat von ihrem Bruder in Schloss in den schottischen Highlands für eine ungewöhnliche Shakespeare-Inszenierung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Schauspieler sind schon gewählt, sogar Michael Fellini, in den sie heimlich verliebt ist, soll die Hauptrolle spielen. Doch kaum in Schottland angekommen, geht alles schief. Denn in den alten Gemäuern des Schlosses, spukt es. Und einer der Geister, ein Highländer-Lord sieht einfach umwerfend aus…



    Mein Fazit:


    Der Zeitreiseroman „ Der Geist des Highlanders“ ist der 12. Band der Macleod, McKinnon, de Piaget-Reihe von Lynn Kurland. Leider wurden nur wenige Romane der Reihe ins Deutsche übersetzt, das finde ich schade. Denn der Roman ist bei weitem nicht so schlecht, wie etwaige Rezensionen es darstellen. Ich fand die Geschichte wirklich lustig und auch recht gut aufgebaut. Natürlich ist es eher leichte Literatur für zwischendurch, aber ich habe schon viel schlechtere Zeitreiseromane gelesen und dieser war wirklich amüsant.


    Die Autorin hat sich mit dem Aufbau Mühe gegeben, die Handlungsstränge sind spannend gestaltet und es gibt einige überraschende Wendungen.


    Die Charaktere der Protagonisten sind liebevoll gestaltet. Teilweise sind es recht schrullige Figuren. Die Heldin selbst, ist ein vielschichtiger Charakter, der eigentlich gut aufgebaut worden ist. Besonders erwähnenswert ist aber auch das das Trio aus dem Boars Head, Ambrose, Hugh und Fulbert. Mit diesen drei Figuren hat die Autorin schon etwas besonders geschaffen.


    Schade nur, dass der Teil der Zeitreise ins London zu Zeiten Shakespeares so rasch abgehandelt worden ist, aus dieser Geschichte hätte man noch mehr machen können. Durch die einfühlsamen Dialoge schafft die Autorin aber durchaus eine romantische Stimmung heraufzubeschwören. Natürlich gibt es ein Happy-End. Vielleicht schafft es ja ein Verlag auch mal die restlichen Bände zu übersetzen, das wäre sicherlich kein Fehler.


    Veröffentlicht am 25.05.2014