Sinclair, Alison: Nachtgeboren


  • Autor: Sinclair, Alison
    Titel: Nachtgeboren
    Originaltitel: Darkborn
    Verlag: Lyx
    Erschienen: März 2011
    ISBN 10: 3802583353
    ISBN 13: 978-3802583353
    Seiten: 407 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Geboren-Reihe Band 1
    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Ein geheimnisvoller Fluch spaltet die Stadt Minhorne. Die Nachtgeborenen können nur in der Dunkelheit existieren, während die Lichtgeborenen das Sonnenlicht zum Leben brauchen. Eines Morgens steht eine hochschwangere Frau vor der Tür des nachtgeborenen Arztes Balthasar Hearne. Sie bringt Zwillinge auf die Welt, die die ungewöhnliche Fähigkeit des Sehens besitzen. Kurz darauf wird Balthasars eigene Tochter entführt. Er ist mit seiner Familie in eine grausame Verschwörung geraten, die das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit gefährdet.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Auf das Buch bin ich wieder mal durch das tolle Cover, das eine Frau in einem dunkelblauen Kleid zeigt, aufmerksam geworden und auch der Klappentext klang sehr interessant, aber leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht überzeugen können.


    Es geht darum, das Balthasar Hearne eines Tages Besuch bekommt von einer Bekannten seines Bruders, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Diese hat eine Bitte an ihn, der er nach einigem Zögern auch nachkommt. Tercelle ist nämlich schwanger und bekommt auch kurz nach ihrem eintreffen Zwillinge, die richtig sehen können und das ist für einen Nachtgeborenen etwas, was eigentlich nicht sein sollte, denn sie sind normalerweise blind und haben als Hilfe ihr Sonar um ihre Umgebung zu peilen.


    Tercelle ist nicht gut auf die Kinder zu sprechen und will sie so schnell wie möglich loswerden, denn es soll niemand etwas von ihrer Schwangerschaft erfahren. Aber anscheinend weiß trotzdem jemand davon, denn Balthasar bekommt einige Tage später unerwünschten Besuch, der ihn zusammenschlägt und wissen will, wo die Kinder sind. Als dann auch noch eine seiner Töchter entführt wird machen sich seine Frau Telmaine und Baron Strumheller auf den Weg um der Sache nachzugehen.


    Die ersten paar Seiten hab ich noch mit Spannung gelesen, denn die Idee der Nachtgeborenen, die im Licht nicht existieren können, und Lichtgeborenen, die mit der Dunkelheit nicht zurechtkommen, ist wirklich interessant und war auch mal etwas Neues, aber die weitere Umsetzung hat mich nicht so wirklich begeistern können.


    Die Geschichte wirkte auf mich sehr leblos und langweilig, es war alles irgendwie so lieblos aneinandergereiht, vor allem fand ich es schade, das immer Sachen angesprochen wurden, die aber dann später nicht mehr wirklich zur Sprache gekommen sind und auch die Charaktere blieben mir fremd, nur Ishmael de Studier konnte mich ein wenig überzeugen und Floria Weiße Hand, die aber nach kurzer Zeit irgendwie nicht mehr auffindbar ist.


    Die Story wird übrigens aus der Sicht von Balthasar, Telmaine und Ishmael erzählt.


    Veröffentlicht am: 13.02.2013