James, Mia: Gefangene der Dämmerung


  • Autor: James, Mia
    Titel: Gefangene der Dämmerung
    Originaltitel: By Midnight 2 - A Ravenwood Mystery
    Verlag: Goldmann
    Erschienen:17. Dezember 2012
    ISBN 10: 3442478421
    ISBN 13: 978-3442478422
    Seiten: 512 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Ravenwood Band 2
    Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als April mit ihrer Familie in den schicken Londoner Vorort Highgate zieht, hofft sie auf ein glamouröses Leben. Doch dann kommt alles anders als gedacht: Ihr Vater fällt einem heimtückischen Mord zum Opfer, und April selbst musst feststellen, dass sie an ihrer Schule von Vampiren umgeben ist. Vampire, die durchaus nur Böses im Sinn haben. Bis auf Aprils große Liebe Gabriel. Doch Gabriel liegt im Sterben. Mit aller Macht versucht April ihn zu retten und muss sich am Ende entscheiden: Wie hoch ist der Preis, den sie für ihre Liebe zahlen will?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    April macht sich auf die Suche nach dem Liber Albus, denn in diesem Buch soll beschrieben stehen, wie man einen Vampir von der Furien-Infektion heilen kann. Gabriel geht es nämlich von Tag zu Tag schlechter und April will ihm unbedingt helfen, denn sie kann ohne ihn nicht mehr sein. Allerdings rennt ihnen die Zeit davon und neben der Suche nach dem Buch passieren auch noch allerhand andere Sachen in Aprils Leben, die sie manchmal fast dazu bringen alles hinzuschmeißen.


    Mit April konnte ich mal wieder gar nichts anfangen, die ersten Seiten dachte ich zwar noch, das sie anscheinend reifer geworden ist, doch dann tritt Gabriel auf den Plan und das hin und her aus dem ersten Band setzt sich hier genauso fort. Außerdem will sie immer alles alleine machen, denkt nicht an andere und bringt sich mehr als einmal in Gefahr, obwohl sie doch genau weiß das man wahrscheinlich hinter ihr her ist, aber darüber macht sie sich irgendwie überhaupt keine Gedanken, erst wenn es zu spät ist.


    Gabriel fand ich dieses Mal auch nicht sonderlich sympathisch, irgendwie kommt es permanent zu Missverständnissen, die oft von ihm ausgehen und wirklich mit der Sprache rausrücken was jetzt eigentlich Sache ist tut er dann leider auch nicht immer. Caro ist weiterhin ganz ok, sie wäre wohl auch besser für das ganze geeignet als April, da sie einfach mehr Biss hat und alles viel logischer, ruhiger und auch konsequenter angeht.


    Aprils Mutter kann ich überhaupt nicht mehr ernst nehmen, sie lügt und wenn sie nichts sagen will spielt sie die Elternkarte aus, dabei benimmt sie sich oft sogar unreifer als April und das will schon was heißen. Auch dieser Dr. Tame war mir nicht ganz geheuer, allerdings habe ich nicht ganz verstanden wieso man ihn erst geholt hat und dann wird er irgendwann gar nicht mehr erwähnt. DI Reece wird mir dafür immer sympathischer und ich hoffe natürlich das ich mich nicht in ihm täusche.


    Was ich von der Geschichte halten soll weiß ich leider nicht so genau, eigentlich kommt April mit ihren Nachforschungen ja kaum weiter, auch die Suche nach dem Liber Albus fand ich recht unspektakulär. Zwar gibt es am Ende nochmal einen kleinen Showdown, aber wirklich was aufgelöst wurde dabei ja nicht, da einfach noch zu viel im Dunkeln liegt. Es kommen eher noch mehr Fragen auf, besonders in Bezug auf Gabriel. Trotzdem läßt sich das Buch recht gut und flüssig lesen, so daß ich es eigentlich recht schnell durch hatte.


    Veröffentlicht am: 16.03.2015