James, Mia: Die Schule der Nacht


  • Autor: James, Mia
    Titel: Die Schule der Nacht
    Originaltitel: By Midnight
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 20. August 2012
    ISBN 10: 3442477719
    ISBN 13: 978-3442477715
    Seiten: 605 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Ravenwood Band 1
    Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    April muß mit ihren Eltern nach Highgate ziehen, denn ihr Vater hat dort einen neuen Job bekommen, sie und ihre Mutter sind davon allerdings gar nicht begeistert. Vor allem ist die Gegend nicht wirklich sicher, denn es passieren seit kurzem immer wieder grausame Sachen und auch Aprils Familie selbst bleibt nicht verschont. Außerdem wird sie mit Sachen konfrontiert, die ihr Weltbild gehörig ins wanken bringen und erfährt nebenbei das ihr eine wichtige Aufgabe zuteil wird, mit der sie jedoch nicht wirklich was zu tun haben will.


    Mit April konnte ich leider nicht viel anfangen, da ich sie ziemlich unsympathisch fand. Besonders wie sie sich gegenüber den Menschen aufführt, die ihr helfen wollen war oft einfach nur unmöglich. Vor allem das mit Gabriel war irgendwann einfach nur noch anstrengend zu lesen und dauernd will sie, das ihr alle sagen was los ist, aber sie gibt den Leuten überhaupt keine Gelegenheit ihr was zu erzählen, da sie entweder abhaut, eingeschnappt ist oder beleidigend wird. Auch die Liebesgeschichte konnte mich überhaupt nicht überzeugen, dabei finde ich gerade Gabriel eigentlich ganz nett, aber er kommt leider auch nicht so oft vor. Ansonsten fand ich Caro noch ganz gut und Aprils Vater.


    Die Geschichte hat auf jeden Fall interessante Ansätze, aber so richtig ausgeschöpft wurde davon leider das wenigste, außerdem gibt es einige Logikfehler, wie zum Beispiel das mit den Fotos oder als April mal meinte, sie würde nicht davon ausgehen, das eine gewisse Person manches selbst geplant hat, hat diese ja auch nicht, was dieser jemand aber ihr auch selbst gesagt hat und es gab halt noch so ein paar andere Kleinigkeiten. Außerdem wurde vieles noch nicht aufgeklärt und gerade das mit dem schlafenden Engel hätte mich schon ziemlich interessiert, aber das wird wohl erst im dritten Band genauer erwähnt. Und neben einigen Themen über die ich normalerweise nicht gerne lese hat mir auch das Ende leider nicht gefallen.


    Veröffentlicht am: 10.01.2015



  • MeineMeinung:
    April Dunne zieht mit ihren Eltern von Schottland nach London und ist davon wenig begeistert! Sie muss ihre Schule und Freunde verlassen und hat so gar keine Lust auf eine neue Schule. Noch dazu hat ihre Mutter sie in Ravenwood angemeldet - eine Schule für Kinder die besonders gebildet und intelligent sind.
    Kurze Zeit später wird ein Mord verübt, direkt in Aprils Nähe, auf einem Friedhof. Nur ganz knapp entkommt sie selbst dem Mörder, als sie von ihrem Mitschüler Gabriel Swift gerettet wird.
    Immer wieder wird sie damit konfrontiert, dass es Vampire geben soll, aber April hält das für Spinnereien und kann darüber nur lachen.
    Aber sind das wirklich nur Spinnereien? Oder ist doch mehr an den Geschichten?


    Die Geschichte ist eigentlich wirklich gut und lässt sich auch super lesen.
    Aber dann kommt schon ein - für mich - großes Manko: Ich konnte mit April einfach nicht viel anfangen. Sie ist oft einfach nur naiv und fast immer total kindisch. Sie stößt im Grunde alle Leute vor den Kopf, die ihr eigentlich helfen wollen. Immer wieder entschuldigt sie sich zwar, aber mir kam es so vor, als würde man da nur im Kreis laufen und alles beginnt wieder von vorn. Gerade zum letzten Teil hin ging mir das ziemlich gegen den Strich und sie wurde immer kindischer.


    Dann gab es, gerade zum Ende hin, als sich einiges versuchte aufzuklären, doch so einige Logikfehler. Das machte die Geschichte dann auch nicht gerade besser und ich war nur enttäuscht. Hatte ich mir doch etwas mehr vorgestellt. Oftmals zog sich alles ziemlich in die Länge und da hätte man locker ein paar Seiten kürzen können, ohne dass es der Geschichte viel ausgemacht hätte.


    Fazit:
    Spannender Vampirroman, mit Logikfehlern und (für mich) nicht so gute Protagonistin. Trotzdem war die Geschichte gut - und vielleicht versuche ich mich doch noch an Teil 2.


    16.01.2014

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



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