Pittler, Andreas: Mischpoche


  • Autor: Pittler, Andreas
    Titel: Mischpoche
    Originaltitel: -
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: 11. Juli 2011
    ISBN 10: 3839211883
    ISBN 13: 978-3839211885
    Seiten: 321
    Einband: Taschenbuch
    Serie: 14 Kurzgeschichten um Inspektor Bronstein
    Preis: € 11.90


    Autorenportrait:

    Zitat

    Andreas Pittler, Jahrgang 1964, studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen österreichischen Tages- und Wochenzeitungen. Seit 1994 ist er in der Pressestelle des österreichischen Parlaments in Wien tätig. Pittler hat zahlreiche Sachbücher und Kriminalromane veröffentlicht. Für sein schriftstellerisches Schaffen wurde er 2006 mit dem „Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Mit „Mischpoche“ erscheint sein erster Kriminalroman im Gmeiner-Verlag.

    Quelle: Gmeiner Verlag


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    WIENER KRIMINALAKTEN Der Polizeibeamte David Bronstein muss weisungsgemäß bei der Ausschaltung des Österreichischen Nationalrats 1933 zugegen sein. Er spürt, dass hier etwas zerbricht, und fragt sich unwillkürlich, wie es überhaupt so weit kommen konnte, liegt doch die Aufbruchstimmung nach dem Ersten Weltkrieg noch gar nicht so lange zurück … In 14 Geschichten ermittelt der jüdischstämmige David Bronstein von der Wiener Mordkommission in realen Verbrechen aus der Zeit der ersten Österreichischen Republik von 1919 bis 1933.

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Auf dem Cover ist ein Hinterhof mit einem altertümlichen Tor abgebildet, auf der anderen Strassenseite sind Hakenkreuze aus der Nazizeit zu sehen. Das Ganze ist in Schwarz-Weiss abgebildet. Das Buch besteht aus vierzehn wahren Geschichten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die in Wien spielen.


    Der Erste Weltkrieg ist soeben vorbei und in der Stadt Wien geht das Leben weiter. Doch Kommissar David Bronstein hat alle Hände voll zu tun. In einer Geschichte wird Bronstein von seinem Mitarbeiter in die Oper eingeladen. Eigentlich sind Opern gar nicht sein Fall, er wurde fast dazu gezwungen mitzugehen. Zu allem Übel wird auch noch eine Frau in der Oper ermordet. Bronstein hat den Täter schnell gestellt. Seine Methoden, wie er die Täter zu Geständnissen bringt, sind manchmal sehr originell.


    Dieses Buch war für mich ein richtiger Glücksgriff. Ich habe es von der ersten Seite an richtig genossen. Das Wienerische ist ganz meine Welt. Das Glossar am Ende hat mir wieder ein paar neue Wörter für meinen wienerischen Wortschatz gebracht. Auch die Epoche ist genau nach meinem Geschmack. Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors hat mich richtig gefangen. Ich fand es sehr spannend, die Geschichten zu lesen, bei der einen oder anderen Episode hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht. Auf alle Fälle werde ich weitere Werke dieses Schriftstellers lesen.


    Ich vergebe fünf von fünf Sternen.


    Veröffentlicht am: 10.1.2015