Akers, Tim: Das Herz von Veridon


  • Autor: Akers, Tim
    Titel: Das Herz von Veridon
    Originaltitel: Heart of Veridon
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 20. Juli 2012
    ISBN 10: 3404206665
    ISBN 13: 978-3404206667
    Seiten: 350 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Jacob Burn Reihe Band 1
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Mein Name ist Jacob Burn. Ich war an Bord eines Zeppelins, als er vom Himmel fiel. Ich stürzte mit den Flammen und zerschmetterten Getrieben in den dunklen Fluss hinab und überlebte. Der Himmel mag mich wohl nicht besonders. Aber noch weniger mögen mich die Leute, die mich jagen. Sie sind hinter dem Artefakt her, das mir ein alter Bekannter vor dem Zeppelinabsturz in die Hand gedrückt hat. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber es scheint ziemlich bedeutend zu sein. Schließlich will man mich dafür töten. Meine Stadt Veridon ist ein gefährlicher Ort. Aber wenn es sein muss, kann ich noch viel gefährlicher sein...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Jacob Burn befindet sich gerade auf dem Luftschiff "Pracht des Tages", er ist auf dem Weg zurück nach Veridon, aber kurz bevor sie die Stadt erreichen geschieht etwas schreckliches, der Zeppelin stürzt ab, denn jemand hat dafür gesorgt, das der Pilot seine Pflicht nicht mehr ausüben kann und so sterben alle Insassen, bis auf Jacob Burn. Seit diesem Tag stehen die Sterne nicht mehr günstig für Jacob, er wird verfolgt, bedroht, verstoßen und muß mehr als einmal um sein Leben bangen, denn jemand hat ihm auf dem Luftschiff noch ein geheimes Artefakt gegeben und an dem scheinen alle interessiert zu sein. Aber was hat es damit auf sich, was ist an diesem Mechagen so besonders?! Jacob macht sich auf die Suche nach der Antwort und erfährt dabei ungeheuerliches.


    Ich bin sehr zwiegespalten was das Buch angeht, denn einerseits finde ich die Welt die der Autor geschaffen hat wirklich interessant, aber andrerseits wirken die ganzen Begriffe und Erklärungen manchmal sehr ermüdend, so daß man die Lust am weiterlesen verliert. Außerdem hatte ich ab und zu das Gefühl, das Wörter und auch ganze Sätze fehlen, weil manche Absätze einfach keinen richtigen Sinn ergeben haben, ob das nun an der Übersetzung liegt oder ob das vom Autor so gewollt ist weiß ich jetzt natürlich nicht. Die Steampunk-Elemente in diesem Roman sind ziemlich faszinierend und nehmen auch viel Platz in der Geschichte ein, was ich recht gut fand. Was mir nicht wirklich gefallen hat war das man irgendwann einfach den Überblick verliert, es gibt so viele Parteien, die das Artefakt haben wollen und deswegen ziemlich ausrasten, das man manchmal gar nicht mehr weiß, wer denn jetzt zu wem gehört, warum sie das Mechagen überhaupt wollen und was Jacob überhaupt damit zu tun hat.


    Jacob fand ich eigentlich ganz ok, aber ihn einschätzen konnte ich nicht immer, außerdem fand ich seine Einstellung am Ende auch etwas zu einseitig, da hätte ich mir mehr Überlegungen von ihm gewünscht, denn so hat er sich eigentlich auch nur verhalten, wie all die anderen, die nicht wirklich darüber nachgedacht haben, was ihr handeln auslösen kann und das fand ich echt schade. Am besten gefallen hat mir aber Wilson, der Anansi, wer ihn als Freund hat kann sich auf jeden Fall bedingungslos auf ihn verlassen. Dafür habe ich oft mit Emily gehadert, ich fand sie sehr undurchsichtig, obwohl sie anscheinend immer für Jacob da ist, aber irgendwas hat mich einfach an ihr gestört.


    Es geht übrigens ziemlich rabiat in dem Roman zu, der Autor verzichtet zwar auf zu ausschweifende Beschreibungen, wenn mal wieder ein Kampf ansteht, was mir persönlich ganz gut gefallen hat, aber trotzdem fließt jede Menge Blut, auch die Sprache ist oftmal sehr derb und es wird schon mal ordentlich geflucht. Aber das alles paßt ganz gut zu der Geschichte und ich bin auch trotz allem wirklich gespannt auf den nächsten Band, denn es bleiben ja doch noch einige Fragen am Ende offen. Außerdem interessiert es mich einfach wie es mit Jacob weitergeht und ob einige Personen vielleicht doch nochmal auftauchen, auch wenn sie eigentlich nicht mehr wirklich existent sind, aber in diesem Buch ist so viel passiert, womit ich nicht gerechnet habe, das ich mir gut vorstellen kann, das der Autor im zweiten Teil nochmal eine Schippe drauf legt.


    Veröffentlicht am: 13.02.2013