Radinger, Elli H.: Der Wolf am Fenster


  • Autor: Radinger, Elli H.
    Titel: Der Wolf am Fenster
    Verlag: Rütten & Loening
    Erschienen: 6. Oktober 2014
    ISBN10: 3352006857
    ISBN13: 978-3352006852
    Seiten: 160 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als Dan die geplante Verlobung mit Lindsay überraschend absagt, bricht für sie eine Welt zusammen. Verletzt und resigniert verlässt sie New York und flieht nach Montana. In einer Hütte mitten in der Wildnis ohne Strom, Telefon und Internet will sie Weihnachten verbringen und nachdenken. Doch dann begegnet sie in der Einöde einem verwundeten Wolf. Bei der dramatischen Rettungsaktion kommen sich Lindsay und der Ranger Brian näher, und Dans Verrat rückt in weite Ferne. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Unbekannter...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Lindsay freut sich schon sehr auf die Weihnachtstage, denn endlich soll sie die Eltern ihres Freundes Dan kennenlernen. Doch dann bittet Dan sie zu einem Gespräch in ihr Lieblingsrestaurant und plötzlich steht Lindsay vor einem Scherbenhaufen, sie packt ihre Sachen und mietet sich in Montana eine Cabin, wo sie zur Ruhe kommen und nochmal alles Revue passieren möchte. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet dort jemandem wie Brian zu begegnen, der sofort ihr Herz höher schlagen läßt und dann macht sie auch noch die Bekanntschaft mit einem schwarzen Wolf, der ihre Hilfe braucht.


    Lindsay war mir eigentlich recht sympathisch, nur ist sie manchmal etwas naiv, gerade was Dan angeht und so muß sie leider eine ziemlich schmerzhafte Erfahrung machen, denn Dan entpuppt sich als große Enttäuschung. Brian mochte ich ganz gerne, vor allem was er für die Wölfe, bzw. eigentlich alle Tiere tut hat mir wirklich gut gefallen. Er liebt die Natur und mischt sich auch nicht in das natürliche Gleichgewicht ein, doch passieren leider Sachen in seinem Gebiet, die nichts damit zu tun haben und da greift er dann auch mal ein, wenn er es mitbekommt. Sehr nett fand ich auch Louis und André, auch wenn man von den beiden leider nur sehr wenig erfährt, aber sie sind wahre Freunde.


    Die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen, das verschneite Montana, die einsame Hütte, in der Lindsay Zuflucht sucht, das Wolfsthema, das die Autorin wirklich gut umgesetzt hat, der kleine mystische Einschlag und das Näherkommen von Lindsay und Brian waren toll in die Story integriert und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Allerdings ging es mir am Ende dann doch etwas zu schnell voran, da hätte ich mir gerade in Bezug auf Brian und Lindsay noch ein paar mehr Seiten gewünscht. Die Geschichte besteht am Anfang übrigens aus drei Handlungssträngen, die dann zum Schluß hin sich immer mehr miteinander verweben. Sehr traurig fand ich dabei meist die Kapitel, die um den schwarzen Wolf gingen, denn er hat wirklich einiges durchgemacht, aber auch Lindsay und Brian haben schon so manches schreckliche Erlebnis gehabt.


    Veröffentlicht am: 12.12.2014