Schmidt, Inka-Gabriela: Valentine


  • Autor: Schmidt, Inka-Gabriela
    Titel: Valentine
    Verlag: Oldigor Verlag
    Erschienen: 30. März 2012
    ISBN 10: 3981476433
    ISBN 13: 978-3981476439
    Seiten: 269 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Elfenkind-Reihe Band 2
    Preis: 12,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    An einer geheimnisvollen Kultstätte im Schatten des Kölner Doms haben Vampire ein Massaker an einer Gruppe junger Leute angerichtet. Als Maurice den Ort des Grauens aufsucht, begegnet er Valentine, einer sehr attraktiven jungen Frau. Die beiden verlieben sich, nicht ahnend, wie verfeindet ihre Familien miteinander sind. Valentine ist eine Vampirin, Maurice der Sohn eines berüchtigten Vampirjägers. Als Valentine davon erfährt, fühlt sie sich von Maurice verraten. Findet das Paar dennoch einen Weg, die Liebe zueinander zu retten? Eine spannende Liebesgeschichte vor der Kulisse des Kölner Doms.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ich war sehr gespannt auf "Valentine", denn der erste Band "Elfenkind" war letztes Jahr eines meiner absoluten Top-Bücher, aber leider fand ich den zweiten Teil nun nicht mehr so toll, wie den ersten, dabei wäre so viel Potenzial da gewesen, aber leider wird es meiner Meinung nach nicht richtig genutzt und das ist wirklich schade.


    Valentine, die Schwester von Frédéric, hat schon jahrelang nicht mehr ihren privaten Besitz verlassen, denn ihre Vergangenheit steckt ihr noch zu sehr in den Knochen. Aber nachdem ihr Bruder ihr von dem Pentagramm unter dem Kölner Dom erzählt hat ist sie ziemlich neugierig darauf geworden und macht sich auf den Weg dorthin, dabei trifft sie dann auf Maurice, der sie von Anfang an begeistert und auch er ist von Valentine ganz angetan. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn es gibt einfach zu viele Heimlichkeiten, doch Maurice gibt nicht so einfach auf.


    Valentine und Maurice sind zwar einigermaßen sympathisch, aber ihre Beziehung hat mich nicht sonderlich berührt, ihr kennenlernen fand ich noch ganz ok, aber dann ging es mir irgendwie alles zu schnell mit den beiden, vor allem fand ich Valentine zwischendurch mal recht wankelmütig und danach habe ich ihr ihre angeblichen großen Gefühle für Maurice nicht mehr so wirklich abgekauft. Was ich ganz schön fand war, das Aliénor und Frédéric auch wieder mit von der Partie waren zwar nicht so häufig wie im ersten Band, aber die beiden sind für mich immer noch das perfekte Paar und ich mag sie wirklich gerne. Was mir allerdings etwas seltsam vorkam war, das Aliénor sich so gar nicht für eine Person interessiert hat, die ihr früher eigentlich recht wichtig war und die sie auch total vermisst hat, aber als die beiden sich wiedersehen passiert gar nichts, keine Freude, kein Gespräch usw., aber von beiden Seiten aus nicht und das fand ich schon etwas unglaubwürdig.


    Auch hatte ich mir diesmal etwas mehr wegen der Prophezeiung über das Ende der Welt und deren Retter gewünscht, aber das ist irgendwie total nebensächlich geworden, dabei passiert fast jeden Tag was Schlimmes auf der Welt, wie z.B. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und noch vieles mehr, aber das ist alles irgendwie nur eine kleine Nebengeschichte und das finde ich richtig schade, denn die Schriften, die Valentine immer bekommt und denen sie ihre Geheimnisse entlockt fand ich immer total spannend und auch wenn sich alle aus der Gruppe darüber unterhalten haben war ich immer total begeistert, aber wie gesagt, das war alles immer nur total kurz, dabei fand ich das diesmal halt das interessanteste an der Geschichte.


    Das Ende war für mich auch nicht so wirklich überraschend, eigentlich habe ich die ganze Zeit schon damit gerechnet, nur wurde das dann auch wieder alles leider recht schnell abgehandelt, dabei hätte man da sicher noch einiges mehr drüber berichten können. Das Buch läßt sich aber gut und flüssig lesen und im Mittelteil gibt es auch eine ziemliche Überraschung, die dann auch für eine Wendung in der Story sorgt und ab der es dann auch aus meiner Sicht erst richtig losging.


    Veröffentlicht am: 13.02.2013