Schmidt, Inka-Gabriela: Elfenkind


  • Autor: Schmidt, Inka-Gabriela
    Titel: Elfenkind
    Verlag: Ubooks
    Erschienen: März 2011
    ISBN 10: 3866081278
    ISBN 13: 978-3866081277
    Seiten: 270 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Elfenkind-Reihe Band 1
    Preis: 12,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Eine geheimnisvolle Prophezeiung über das Ende der Welt. Fünf Wesen, die als Retter vorherbestimmt sind. Ein Vampir auf der Suche nach der Wahrheit. Und ein Elfenkind, das den Schlüssel zu allem in sich trägt. Die junge Aliénor ahnt nichts von der Existenz übernatürlicher Wesen, bis ein brutaler Überfall ihre geordnete Welt zerstört. Durch ihren Retter, den Vampir Frédéric, erfährt sie die Wahrheit über ihre Herkunft: Sie ist ein Elfenkind. Verzweifelt macht sich Aliénor mit Frédérics Hilfe auf die Suche nach ihrem wahren Vater. Doch eine Rückkehr in die Welt der Elfen würde bedeuten, Frédéric für immer zu verlieren. Und das scheint undenkbar, hat das Elfenkind doch schon lange sein Herz an den charismatischen Vampir verloren.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Aliénor ist zwanzig Jahre alt und lebt noch bei ihren Eltern, obwohl sie am liebsten von dort verschwinden möchte, denn ihr Vater Geoffrey ist ein sehr jähzorniger Mann und alles was Aliénor macht und sagt gefällt ihm nicht. Aber sie möchte vorerst nicht weg, denn sie macht sich Sorgen um ihre Mutter Chantal, die sie nicht den Launen ihres Vaters alleine aussetzen möchte.


    Eines Tages trifft sie sich mit ihrer besten Freundin Lara und den anderen Mitgliedern der Eternal Romantics, um eine Party zu machen. Christof, Laras Freund, hat dafür eine besondere Location gefunden und zwar in einer Krypta unter dem Kölner Dom. Allerdings hört Aliénor dort plötzlich eine Stimme und wundert sich, denn die anderen scheinen diese nicht zu hören, also macht sie sich, neugierig wie sie ist, auf den Weg um herauszufinden, woher diese kommt. Sie entfernt sich dabei immer mehr von der Krypta und nach einiger Zeit hört sie plötzlich dumpfes Schlagen, Gelächter und panische Schreie und am nächsten Tag ist nichts mehr wie es vorher war in Aliénors Leben.


    Aliénor ist ein sehr sympathischer Charaker, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, sie würde sich mehr gegen ihren Vater Geoffrey wehren, denn dieser scheint überhaupt keine Skrupel zu kennen, besonders, wenn es um paranormale Wesen geht. Auch was er Aliénor antut war für mich einfach nur schockierend und ich hab immer gehofft, das Frédéric bald erscheint, um diesem Grauen ein Ende zu setzen. Frédéric fand ich übrigens auch total klasse, er hat Aliénor ja ganz am Anfang schon mal beschützt und ist ganz angetan von ihr, so daß er sie nun jeden Abend heimlich besucht, obwohl er sich immer sagt, das er das eigentlich nicht dürfte, aber sie zieht ihn einfach magisch an.


    Die Prophezeiung über das Ende der Welt und deren Retter geht zwar etwas unter, weil der Hauptaugenmerk eigentlich mehr auf Aliénor und Frédéric liegt, aber trotzdem werden zwischendurch immer mal kleine Hinweise gestreut, die einen neugierig machen, was es denn nun damit auf sich hat und wer jetzt genau zu den Rettern gehört.


    Zwischen Aliénor und Frédéric gibt es öfters romantische Momente, die ich wirklich schön fand, aber Frédéric ist auch ein recht zerrissener Charakter, was viel mit seiner Familie zu tun hat, denn er glaubt, das er sie im Stich gelassen hat und das Liebe für ihn deswegen nicht möglich sei, da er sowieso nur Unglück bringt.


    Das Ende fand ich übrigens ziemlich gelungen und auch wenn noch viel offen bleibt, so läßt einen die Geschichte doch nicht zu sehr im Dunkeln zurück. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe und vergebe die volle Punktzahl an dieses tolle Buch.


    Veröffentlicht am: 13.02.2013