Callahan Henry, Patti: Leuchtend wie der Horizont


  • Autor: Callahan Henry, Patti
    Titel: Leuchtend wie der Horizont
    Originaltitel The Art of Keeping Secrets
    Verlag: Lübbe
    Erschienen: 29. Mai 2010
    ISBN10: 3785723946
    ISBN13: 978-3785723944
    Seiten: 333 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 16,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Hinter dem Horizont geht’s weiter? Auch dann, wenn man das Liebste verloren hat? Denn am Horizont, wo Himmel und Erde aufeinandertreffen, zerschellt das Flugzeug von Annabelles Ehemann Knox. Doch in ihre Trauer um den Verlust der Liebe ihres Lebens mischt sich schon bald tiefe Verzweiflung – plötzlich steht alles infrage: die glücklichen Jahre der Ehe und das gemeinsame Leben in Colorado. Denn Knox war nicht allein im Flugzeug. Als die abgestürzte Maschine gefunden wird, stellt sich heraus, dass er in Begleitung einer anderen Frau war. War alles, was Annabelle bisher geglaubt und gelebt hatte, eine große Lüge? War Knox gar nicht der liebevolle Ehemann und gute Vater, für den ihn alle hielten? Wie soll sie je wieder vertrauen, je wieder lieben können? Annabelle will die Wahrheit wissen, die ganze Wahrheit...


    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Es sind nun zwei Jahre vergangen seit Annabelles Ehemann Knox mit seinem Flugzeug, das nicht gefunden wurde, verunglückt ist und sie hat so einigermaßen wieder ins Leben zurück gefunden, doch da erhält sie die Nachricht, das das Flugzeug nun endlich entdeckt wurde, allerdings war Knox wohl nicht alleine unterwegs, sondern mit einer Frau und das bringt Annabelles Welt total ins wanken. War nun alles was sie und Knox miteinander hatten eine Lüge, was soll sie ihren Kindern sagen, wie werden sie das ganze überhaupt aufnehmen, wissen ihre Freunde vielleicht sogar was darüber?! Annabelle macht sich auf nach Newboro, dort wo Knox mit seinem Flugzeug gestartet ist, bevor das große Unglück passiert ist und versucht Licht ins dunkle zu bringen, doch ist sie wirklich bereit für die Wahrheit?!


    Annabelle ist immer noch sehr zerbrechlich, der Verlust von Knox hat sie völlig aus der Bahn geworfen, sie versucht zwar stark für ihre Kinder zu sein, aber manchmal kommen die Erinnerungen an ihn wieder hoch, weil sie so vieles an ihn erinnert und dann ist der Schmerz wieder so extrem, wie am ersten Tag. Als dann diese Hiobsbotschaft eintrifft bringt sie das nochmals völlig aus dem Konzept, so daß irgendwie erstmal alles andere in den Hintergrund tritt, aber ich finde das steht ihr auch zu. Annabelle fand ich eigentlich recht sympathisch, aber ihren Sohn Jake mochte ich am liebsten, er strahlt so viel Ruhe aus und wie er mit Sofie, die ich manchmal recht schwierig fand, umgeht ist wirklich toll. Er ist irgendwie das genaue Gegenteil von seiner Schwester Keeley. Shawn fand ich am Anfang noch recht gut, aber irgendwann hat das dann nachgelassen, dafür fand ich Michael ganz interessant, aber leider kommt er viel zu wenig vor.


    Die Geschichte hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, zumindest bis kurz vor Schluß, denn der war für mich irgendwie nicht so richtig stimmig. Für mich ergab nämlich einiges nicht so wirklich Sinn, nachdem man Sofies Gedanken vorher kennengelernt hat, ich glaube auch immer noch, das sie eine sehr abgeschwächte Version erzählt hat. Die meisten Kapitel handeln von Annabelle, aber zwischendurch gibt es auch immer mal einige mit Sofie, in der man merkt, wie verängstigt diese teilweise ist und wie gestört ihr Verhältnis zu Männern und der Liebe ist. Dafür geht sie dann aber ganz in ihrer Arbeit mit den Delphinen auf und das fand ich auch schön geschildert, vor allem das das mit den Namen erwähnt wurde fand ich sehr schön, denn davon hatte ich auch schon mal gehört und kann mir das auch sehr gut vorstellen. Aber es dreht sich auch viel um Vertrauen und Glauben in diesem Roman und wie schwer es manchmal sein kann diese/n nicht zu verlieren.


    Veröffentlicht am: 11.09.2014