El Omari, Laila: Der Duft der Muskatblüte


  • Autor: El Omari, Laila
    Titel: Der Duft der Muskatblüte
    Originaltitel: -
    Verlag: Knaur Verlag
    Erschienen: 3. März 2014
    ISBN 10: 3426506793
    ISBN 13: 978-3426506790
    Seiten: 624
    Einband: Broschiert
    Serie: -
    Preis: EUR 9.99


    Autorenporträt:


    Zitat

    Laila El Omari, geboren in Münster als Kind eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter, studierte Orientalistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster und Bonn. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bonn, sie arbeitet bereits an ihrem nächsten Roman.

    Quelle: Knaur Verlag


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    1545: Die portugiesische Adelige Ana will um jeden Preis der Ehe mit ihrem grausamen Verlobten entgehen. Als blinder Passagier versteckt sie sich auf einem Handelsschiff ihres Bruders Alessandro. Sie hofft auf seine Hilfe, doch stattdessen droht er, sie um der Familienehre willen zurückzubringen. Erst in Goa, dem Ziel der Reise, erhält Ana Unterstützung von unerwarteter Seite: Der junge Engländer Geoffrey bietet an, sie zu heiraten – jedoch nicht ohne Hintergedanken …

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Ana sieht durch Zufall, wie ihr Verlobter eine seiner Sklavinnen misshandelt. Sie versucht, unter allen Umständen ihre Heirat mit ihm zu verhindern. Doch ihre Familie hat kein Verständnis dafür. Sie flieht überstürzt auf ein Schiff ihres Bruders, das nach Goa fährt. Unterwegs hat Ana einige Hürden zu überwinden, beinahe bezahlt sie ihre Flucht mit dem Leben. Als sie als blinder Passagier von ihrem Bruder entdeckt wird, kennt er keine Gnade und möchte sie so schnell wie möglich zu ihrem Verlobten zurück nach Portugal bringen. Nur durch eine List gelingt es ihr, seinem Vorhaben zu entgehen. Dafür zahlt Ana einen hohen Preis.


    Ana wurde in ihrer Kindheit von ihren Eltern sehr verwöhnt. Doch bei dieser Heirat kann sie ihren Willen nicht durchsetzen. Vor allem haben ihre Eltern gar nicht richtig zugehört, als sie ihre Entdeckung geschildert hat. Sie kennen nur das Sonntagsgesicht ihres zukünftigen Schwiegersohnes. Dadurch konnte ich Ana sehr gut nachfühlen, wie sie sich unverstanden gefühlt hat. Die Figuren fand ich sehr lebensecht beschrieben. Mit Anas Bruder Alessandro hatte ich meine liebe Mühe, weil er so stur war und das Leben von Ana beinahe zerstört hat. Dank des flüssigen Schreibstils habe ich diese 600 Seiten im Nu gelesen. Es war mein drittes Buch dieser Autorin und sicher nicht mein letztes.


    Ich vergebe: fünf von fünf Sternen.


    Veröffentlicht am: 8.9.2014