Stein, Maike: Tagebücher lügen nicht


  • Autor: Stein, Maike
    Titel: Tagebücher lügen nicht
    Verlag: Oetinger Taschenbuch
    Erschienen: 1. September 2014
    ISBN 10: 3841502814
    ISBN 13: 978-3841502810
    Seiten: 173 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
    Preis: 8,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Zwölf Jahre lang waren sie die besten Freunde. Haben alles miteinander geteilt, sogar gemeinsam Tagebuch geschrieben. Doch plötzlich will Tim nicht mehr mitmachen und lässt Sophia einfach hängen. Ohne Tim ist alles anders, alles neu. Tief enttäuscht beginnt Sophia mit Leron zu chatten, der sie so viel besser zu verstehen scheint. Nichts ahnend, was wirklich hinter Tims Sinneswandel steckt...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Sophia und Tim sind beste Freunde und schreiben schon seit sechs Jahren zusammen Tagebuch, doch dann gibt Tim Sophia das Buch nicht mehr und sagt, das er es verloren hat und das es doch eh nur ein blödes Tagebuch sei. Sophia versteht die Welt nicht mehr, denn schließlich haben sie dort immer alles reingeschrieben, was sie bedrückt hat oder gefreut und jetzt möchte Tim das plötzlich nicht mehr. Sophia ignoriert Tim seitdem, auch wenn es ihr schwer fällt, denn sie bräuchte momenten dringend jemand zum reden. In der Corvae-Community trifft sie dann auf Leron mit dem sie sich sofort gut versteht und mit dem sie am liebsten den ganzen Tag reden würde, doch kann sie ihm wirklich vertrauen?!


    Sophia fand ich eigentlich ganz ok, auch wenn ich das mit ihrem Vater nicht so verstanden habe, denn erst macht sie total viel Terz und dann ist alles nach einigen Sätzen wieder in Ordnung?! Sehr konsequent war Sophia da ja dann nicht, vor allem war mir ihr Vater eh nicht geheuer, auch wenn viele das wahrscheinlich anders sehen, aber ich konnte mit ihm nichts anfangen. Tim war mir, bis auf die Sache mit dem Tagebuch, eigentlich am sympathischsten, denn er ist ein sehr netter Junge, der immer versucht für seine kleine Schwester da zu sein, seinem Vater einiges abnimmt, für Gerechtigkeit sorgt und dabei leider manchmal ordentlich einen auf den Deckel kriegt, entweder von seinem Vater oder seinen Handballkollegen.


    Die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn sie recht vorhersehbar ist und leider einiges an Potenzial verschenkt wurde, denn den ganzen Nebenhandlungen wurde einfach zu wenig Beachtung geschenkt. Gerade das mit Tims Schwester Lessa hätte viel mehr Raum verdient, das das dann plötzlich ruckzuck abehakt wurde fand ich daher auch ziemlich schade. Die Story um Sophia und Tim fand ich aber recht ansprechend, vor allem die Parts von Tim haben mir ziemlich gut gefallen, denn er findet irgendwie (fast) immer die richtigen Worte. Auch die Corvae-Geschichte die Sophia schreibt und die von Leron ab und zu ergänzt wird fand ich recht interessant, da Sophia darin sehr viel von sich selbst preisgibt, gerade in Bezug auf ihre Freundschaft mit Tim und das Ende war sowieso ganz nach meinem Geschmack.


    Veröffentlicht am: 01.09.2014