Ockler, Sarah: Der Geschmack des Sommers


  • Autor: Sarah Ockler
    Titel: Der Geschmack des Sommers
    Originaltitel: Fixing Delilah Hannaford
    Verlag: cbt
    Erschienen: Juni 2014
    ISBN 10: 357030907X
    ISBN 13: 978-3570309070
    Seiten: 416
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: 8,99


    Inhaltsangabe:
    In Delilahs Leben ist eigentlich nichts so, wie es sein sollte. Im letzten Jahr hat sich die Welt der 17jährige zum schlechteren verändert. Sie hat Probleme in der Schule, ihre Freundinnen werden ihr immer fremder, und statt eines Freundes hat sie einen Nicht-Freund, einen Jungen, mit dem sie zwar Sex hat, von dem sie aber nichts weiß. Mit ihrer Mutter, die ein richtiger Workaholic ist, versteht sie sich immer schlechter, sie leben aneinander vorbei.
    Dann kommt eines Nachts der Anruf, dass ihre Oma gestorben ist. Und zusammen fahren Del und ihre Mutter in das Haus ihrer Großmutter, um zusammen mit Dels Tante die Beerdigung vorzubereiten und das Haus zu renovieren. Es ist eine Rückkehr nach 8 Jahren, denn seit der Beerdigung von Dels Großvater, die in einem großen Familienstreit endete, war keiner von ihnen mehr dort, hat niemand mehr Kontakt zur Großmutter gehabt.


    Meine Meinung:
    In diesem Sommer ändert sich viel in Delilahs Leben. Sie ergründet die Geheimnisse ihrer Familie, trifft einen Freund aus Jugendtagen wieder, findet eine wunderbare Freundin und versucht, sich ihrer Mutter wieder anzunähern. Das alles geht nicht ohne Reibereien, und so ist es eine Geschichte voller Hochs und Tiefs. Sie ist dadurch unglaublich emotional und sehr realistisch.


    Wie schon in „Verlieb dich nie in einen Vargas“ schafft Sarah Ockler es auch in diesem Buch, sehr emotional und berührend zu schreiben, viele traurige Stimmungen zu vermitteln, ernste Themen zu behandeln und trotzdem eine positive Grundstimmung zu erschaffen.
    Ich persönlich fand „Verlieb dich nie in einen Vargas“ etwas besser, allerdings erschien „Der Geschmack des Sommers“ in Amerika auch mehr als 2 Jahre früher. Sarah Ockler hat sich dazwischen vermutlich einfach weiterentwickelt und gesteigert. Das macht mich sehr neugierig auf alles, was noch von ihr kommen wird. Und dass mich das Buch nicht 100%ig überzeugt hat (sondern nur 99,9%ig ;) ), das liegt vermutlich auch daran, dass ich einfach unglaublich hohe Erwartungen an das Buch hatte.
    Wer noch nichts von Sarah Ockler gelesen hat, dem würde ich empfehlen, zunächst Delilas Geschichte zu lesen und dann tief in die Welt von „Verlieb dich nie in einen Vargas“ einzutauchen. Beide Bücher sind absolut lesenswert. Emotional, traurig, bewegend und wunderschön. Ein melancholischer Lesegenuss, der einen glücklich zurücklässt!


    Veröffentlicht am: 29.06.2014