Clare, Cassandra: Clockwork Prince


  • Autor: Clare, Cassandra
    Titel: Clockwork Prince
    Originaltitel: The Infernal Devices. Book Two. Clockwork Prince
    Verlag: Arena
    Erschienen: Juli 2012
    ISBN 10: 3401064754
    ISBN 13: 978-3401064758
    Seiten: 578 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Chroniken der Schattenjäger Band 2
    Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
    Preis: 19,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Tessa glaubt, bei den Schattenjägern endlich ein neues Zuhause gefunden zu haben, da stellen mysteriöse Hinweise auf ihre Herkunft alles infrage. Sie findet heraus, dass der Magister einen Rachefeldzug gegen sie führt. Zerrissen zwischen ihren Gefühlen für den smarten Jem und den gutaussehenden Will begibt sich Tessa auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit, dabei muss sie schmerzlich lernen, dass Liebe und Lügen ein hochexplosives Gemisch sind.


    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Tessa lebt nun im Institut bei den Schattenjägern, doch Benedict Lightwood hat vor Charlotte die Leitung wegzunehmen und das würde für alle einen sehr schweren Schlag bedeuten. Also versuchen Tessa, Will, Jem und die anderen alles um Charlotte zu helfen und machen sich auf die Suche nach Mortmain, doch ihn zu finden ist gar nicht so einfach, denn dieser scheint immer einen Schritt voraus zu sein, so daß es nahe liegt, das jemand ihn mit Informationen versorgt, der sich in der Nähe der Schattenjäger aufhält und ihr Vertrauen genießt, doch wer sollte sowas machen und vor allem warum?!


    Tessa ist mir immer noch nicht sonderlich sympathisch, vor allem, wie sie mit Will und Jem umgeht gefällt mir überhaupt nicht, aber ich bin ja sowieso kein Fan von Dreiecksbeziehungen. Allerdings finde ich es hier schon sehr extrem, denn Tessa knutscht erst mit dem einem und am nächsten Tag dann mit dem anderen und das geht eigentlich immer so weiter. Dabei fand ich die Gespräche und die Annäherung zwischen ihr und Jem sogar erst noch recht schön und angenehm, aber sie macht das leider dann sofort wieder zunichte und ich könnte mich eigentlich die ganze Zeit über sie aufregen.


    Will macht es einem auch weiterhin nicht leicht ihn zu mögen, wobei meine Vermutung über ihn sich diesmal tatsächlich bestätigt hat und man ihn deswegen schon ein wenig besser verstehen kann, aber das gibt ihm trotzdem nicht das Recht oft so unmöglich zu sein, das hätte er dann auch anders lösen können, finde ich. Und wenn er schon lügt und oftmals so gemeine Bemerkungen macht, dann sollte er auch dazu stehen und nicht wieder alles zunichte machen, denn dann hätte er sich diese gefühllose Art auch sparen können und jedem einfach mal reinen Wein einschenken können, denn ich denke, das hätte vieles erleichtert.


    Jem mag ich übrigens am liebsten, er ist einfach so ein toller Mensch und ich hoffe, das er nicht enttäuscht wird, denn da halte ich es wie Sophie, die ich dieses Mal übrigens noch sympathischer fand als sowieso schon, aber auch Gideon hat mich sehr überrascht und ich bin froh, das sich mein erster Eindruck als richtig herausgestellt hat. Magnus Bane hat mir hier ebenfalls total gut gefallen und ich freue mich schon auf seine Chroniken, die jetzt bald erscheinen, denn da könnte man vielleicht etwas über die Person erfahren, an die Will ihn erinnert. Jessamine war wie im ersten Band einfach nur schrecklich und Charlotte und Henry gehen diesmal ein wenig unter, was ich etwas schade finde.


    Die Geschichte selbst fand ich die ersten Seiten noch recht zäh, es zog sich einfach alles viel zu sehr in die Länge, irgendwann wird es dann aber spannender und wenn nicht dauernd dieses extreme hin und her mit Tessa, Will und Jem dazwischen gewesen wäre, wäre das Buch sogar recht interessant gewesen, aber das hat mir einfach viel kaputt gemacht. Das Schattenjäger-Universum ist aber trotzdem sehr gelungen, da hat sich die Autorin wirklich viel Mühe mit gegeben und auch das mit den Klockwerk-Automaten finde ich ziemlich spannend, auch wenn diese diesmal etwas zu kurz kamen. Das Ende hat es dann auch nochmal in sich, denn die Ereignisse überschlagen sich und sorgen für neue Spannungsmomente.


    Veröffentlicht am: 26.06.2014