O`Brian, Caragh: Die Stadt der verschwundenen Kinder


  • Autor: Caragh O`Brian
    Titel: Die Stadt der verschwundenen Kinder
    Originaltitel: Birthmarked
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 2011
    ISBN-10: 345352800X
    ISBN-13: 978-3453528000
    Seiten: 464
    Einband: Gebunden
    Preis: 16,99


    Zitat von amazon.de

    Sag mir, wo die Kinder sind


    Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …


    Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …


    Meine Meinung:


    Die Stadt der verlorenen Kinder bildet den ersten Teil der Birthmark Trilogie von Caragh O`Brian. Die Geschichte erzählt von der jungen Gaia, die genau wie ihre Mutter als Hebamme arbeitet. Doch ist sie keine gewöhnliche Geburtshelferin. In ihrer Welt ist es üblich, dass die ersten 3 Kinder des Monats an die Ältesten der Stadt übergeben werden, wo sie ein besseres Leben erfahren sollen als bei ihren Eltern. Ein strenges System trennt die Stadtmenschen der Enklave von den Bewohnern vor den Toren der Stadt. Als Gaias Eltern spurlos verschwinden, beginnt für das Mädchen ein Kampf gegen das System.


    Die Stadt der verlorenen Kinder ist eine typische 0815 Dystopie, von deren es leider im Moment einfach schon zu viele gibt. Ein Mädchen findet sich in einer düsteren Welt ohne Zukunft wieder, trifft auf einen Jungen, verliebt sich und beginnt den Kampf gegen das System. Die Geschichte um die adoptieren Kinder ist leider nicht wirklich sehr spannend erzählt und kommt einfach zu kurz. Erst gegen Ende des Buches erfährt man mehr über die Motive dieses Systems.


    Die Figuren der Geschichte wirken auf mich nicht allzu sympathisch und ich hatte wirklich Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Das Buch ist zwar sehr leicht zu lesen, dennoch hat es mir nicht wirklich sehr gut gefallen.


    Mein Fazit: Ich habe wohl in nächster Zeit genug von dem Genre.


    Veröffentlicht am 07.05.14