Tolkien, J.R.R. - Das Silmarillion


  • Autor: Tolkien, J.R.R.
    Titel: Das Silmarillion
    Originaltitel: The Silmarillion
    Verlag: Klett-Cotta
    Erschienen: 1977 / 2013
    ISBN-10: 3608938192
    ISBN-13: 978-3608938197
    Seiten: 558
    Einband: TB Broschiert
    Preis: 16,95


    Kurzbeschreibung:


    Zitat

    »Das Silmarillion« erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des »Herrn der Ringe« immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. (Und manche von ihnen, wie Elrond und Galadriel, aber auch Sauron, haben sie miterlebt.) Es ist die Zeit der Elben, der Langlebigen, deren Liebe zu den Dingen so weit ins einzelne geht, dass sie allem Namen geben. Die Menschen (die Kränklichen, die Nachtfürchtigen, die Unbegreiflichen) kommen eben erst aus den Wildnissen des Ostens hervor. In dieser Welt, in der noch nicht alle Wege krumm sind, entwickelt sich auch die Erzählung in mächtigeren Bahnen, als wir es seither kennen. Melkor, der Meister des Verrats, raubt die Silmaril, in denen das Licht verschlossen liegt, das älter ist als Sonne und Mond; und Feanor und seine Söhne, um sie zurückzugewinnen, sagen ihm einen hoffnungslosen Krieg ohne Ende an. Ein Erdteil von Geschichten kommt in Bewegung, Geschichten, die in den Liedern der Elben besungen und hier im »Silmarillion« erzählt werden. Obwohl das »Silmarillion« erst lange nach dem Tod des Autors von seinem Sohn herausgegeben wurde, ist es früher entstanden, als »Der Herr der Ringe«. Die Geschichten um Mittelerde hatten sich für Tolkien über mehr als fünfzig Jahre hin zu einer Tradition verbunden, der er zuletzt mehr wie ein Philologe oder Historiker denn ein »Erfinder« gegenüberstand. Und so betraten die Hobbits und ihre Gefährten im »Herrn der Ringe« diese schon fertige Welt, den festen Boden der Legende unter den Füßen.

    (Quelle: Amazon.de)


    Meine Meinung:


    Lange habe ich überlegt ob ich dieses Buch überhaupt lesen soll. Nach ewigen Hin und Her hab ich es dann doch gewagt. Der Anfang ist wirklich schwer zu lesen. So viele Namen. Unbekannte Namen und sowohl auch Namen die man aus Herr der Ringe kennt. Wenn man sich mal etwas rein gelesen hat ist das Silmarillion durchaus sehr interessant.
    Der Herr der Ringe wird größer, tiefer und besser, wenn man ihn mit dem Wissen des Silmarillons liest. Sehr viele Motivationen, Hinweise und Personen, werden bedeutend klarer. Wer ist Sauron und wo kam er her? Der Balrog ist ein Geschöpf Morgoths, doch wer ist das? Die Numenorer sind wer? Das alles klärt das Silmarillion auf. Ein echter Tolkienjünger muss mit den Namen Gondolin, Feanor und Melkor etwas anfangen können. Wer die Ereignisse im Silmarillion kennt, der empfindet den HdR fast als Nebenbühne. Denn sogar Sauron ist eigentlich nur der Diener eines größeren Dunklen Herrschers...


    Ich würde "Das Silmarillion" aber nur Tolkien-Fans empfehlen. Andere Leser werden mit diesem Buch enttäuscht sein. Es ist eben schwieriger zu lesen und vor allem ganz anders geschrieben als Herr der Ringe. Dennoch fand ich es toll all das oben genannte zu erfahren. Noch schöner und fantastischer ist die illustrierte Ausgabe. Für mich als Mittelerde-Fan ist dieses Buch ein wahrer Schatz.

    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
    Francis Bacon