Crossing, Amy: Arglose Angst


  • Autor: Crossing, Amy
    Titel: Arglose Angst
    Originaltitel: Room 213 Part 2
    Verlag: Loewe
    Erschienen: 10. März 2014
    ISBN 10: 3785578725
    ISBN 13: 978-3785578728
    Seiten: 159 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Raum 213 Band 2
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahren
    Preis: 7,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Madison kann ihr Glück kaum fassen: Sie ist auf eine exklusive Party eingeladen, auf der auch ihr großer Schwarm Elijah sein wird! Aber die Party findet in Raum 213 statt und jeder weiß, dass in diesem Raum unheimliche und lebensgefährliche Dinge passieren können. Madison geht das Risiko ein und rutscht schnell von der Party ihres Lebens in einen unfassbaren Albtraum.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Madison bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu einer Party im Raum 213, sie soll niemandem davon erzählen, denn sonst könnte das ihre letzte Party gewesen sein. Madison will erstmal gar nicht dahin, aber als sie erfährt das auch Elijah da sein wird sieht die Sache schon ganz anders aus und sie macht sich auf den Weg zur Schule. Außerdem hält sie sich genau an die Anweisungen und berichtet tatsächlich keinem von dieser Einladung, was Madison allerdings später ziemlich bereuen wird, denn Raum 213 sorgt für eine ganz eigene Art von Party.


    Madison fand ich im ersten Moment noch ganz nett, aber irgendwie wird sie dann immer unsympathischer, vor allem ist sie so oberflächlich, ich meine was soll das dauernd mit Elijah, besonders als die Sache in Raum 213 total zu eskalieren droht?! Aber die anderen Charaktere sind auch nicht wirklich besser, Jess und Trisha sind die typischen Schulzicken, Heather ist angeblich Madisons beste Freundin bringt aber Sachen die eher nicht darauf schließen. Dann gibt es noch Ian, den Außenseiter, weil er sich seltsam verhält und angeblich Mädchen belästigt und Elijah, der irgendwie total blass die ganze Zeit über bleibt. Irgendwie fand ich Ian da noch am sympathischsten von, weil er auch Seiten an sich zeigt, die ich wirklich gut fand und er auch glaube ich ziemlich falsch dargestellt wird von den anderen.


    Die Geschichte war diesmal leider auch nicht so spannend wie noch im ersten Band, bis es mal richtig los geht vergehen irgendwie etliche Seiten und dann ist die Story auch schon fast wieder vorbei, denn das Buch hat ja auch nicht so viele Seiten. Ab und zu ist es zwar echt beklemmend, gerade wenn mal wieder jemand fast die Nerven verliert, aber ansonsten plätschert die Geschichte eher vor sich her, dabei hätte man da sicher einiges mehr raus machen können, denn Raum 213 ist ja schon gruselig genug. Ich versuche auch immer noch hinter das Geheimnis zu kommen, denn irgendwie scheint er ja wirklich ein Eigenleben zu führen, aber dieses Mal gab es nicht mal irgendwelche Hinweise. Das Ende wirkte leider auch nicht so richtig rund auf mich, aber trotz aller Kritik hat das Buch sich wieder sehr flüssig lesen lassen und was das Zwischenmenschliche, in solch einer Extremsituation, angeht, da kommen schon mal Sachen ans Licht, die man einigen gar nicht zugetraut hätte und das war schon recht interessant, aber auch irgendwie ziemlich beängstigend.


    Veröffentlicht am: 09.04.2014