Graham, Patrick: Die Brut des Bösen


  • Autor: Patrick Graham
    Titel: Die Brut des Bösen
    Originaltitel: L'Apocalypse selon Marie
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 2010
    ISBN-10: B004P1JC0E
    Seiten: 705
    Einband: Kindle Edition
    Preis: 8,99



    Meine Meinung:


    Die Brut des Bösen ist der zweite Band mit der Profilerin Maria Parks in der Hauptrolle. Immer noch verstört von den Ereignissen aus Buch 1 - Das Evangelium nach Satan - sucht Maria Hilfe bei einem Psychiater. Doch schnell stellt sich heraus, das Nichts so ist wie es scheint. Zeitgleich bedroht ein gefährliches Virus die Menschheit und ein kleines Mädchen ist die einzige Rettung. Um sie zu retten, muss Maria an ihre Grenzen gehen und diese auch überschreiten. Ihre Mission treibt Maria an den Rand des Wahnsinns, jedoch ist sie fest entschlossen alles auf eine Karte zu setzen um Holly zu retten.


    Die Brut des Bösen beginnt als spannender Thriller und driftet dann mehr und mehr ins Abstruse und Übernatürliche ab. Ich bin wahrlich kein Gegner von Verschwörungstheorien und Mächten jenseits unserer Vorstellungskraft, doch der Autor treibt es hier definitiv zu weit. Er springt zu schnell von einer Szenerie zur Nächsten und als Leser hat man es oft schwer zu erkennen was real und was Vision ist.


    Maria hat mir in Band 1 ganz gut gefallen, doch in diesem Band wird sie immer unberechenbarer. Sie scheint eine bipolare Persönlichkeit zu haben. Ihre Gefühlsschwankungen sind unberechenbar und manchmal auch nicht nachvollziehbar. Dabei habe ich mich immer wieder ertappt, dass mir Maria zeitweise auf die Nerven geht. Meinetwegen könnte der Autor seine Heldin nach diesem Buch in den Ruhestand schicken.


    Die Brut des Bösen hat eine gute Grundidee, jedoch sind manche Personen nicht gut durchdacht und manche Handlungsstränge werden einfach zu verschachtelt bzw. abstrus. Dennoch kann ich nicht sagen, dass die Brut des Bösen ein durchwegs Schlechtes Buch ist. Es hat seine Höhen und Tiefen. Ich bereue nicht es gelesen zu haben, werde es jedoch sicher kein zweites Mal zur Hand nehmen.


    Mein Fazit: Ein durchwachsener Thriller.


    Veröffentlicht am 27.03.2014