Winter, Cay: Hexenwut


  • Autor: Winter, Cay
    Titel: Hexenwut
    Verlag: Lyx
    Erschienen: 4. Oktober 2010
    ISBN 10: 3802582950
    ISBN 13: 978-3802582950
    Seiten: 400 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Babel Band 1
    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als Hexe führt die junge Babel ein Doppelleben. Offiziell ist sie als Personal Trainerin bei einer Firma angestellt. Insgeheim erledigt sie jedoch mit Hilfe von Magie Aufträge ganz anderer Art. Als eine rätselhafte Mordserie die Stadt erschüttert, wird Babel von den Alben engagiert, um den Täter zu finden. Schon bald gerät auch ihr Ex-Geliebter, der Halbdämon Samuel, ins Blickfeld der Ermittlungen. Als sie auch noch mit dem Alben Tom anbandelt und sich selbst verdächtig macht, zieht sich die Schlinge um ihren Hals immer weiter zu. Um die Katastrophe abzuwenden, muss sie Kräfte nutzen, von denen sie sich geschworen hatte, sie nie wieder anzurühren...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Babel ist eine Hexe und arbeitet mit Karl zusammen, dem sie vor einigen Jahren begegnet ist. Dieser ist ein Mensch und Babel hat ihm damals auf magische Weise geholfen, so daß in ihm gleich eine Geschäftsidee gereift, die die beiden dann auch in die Tat umgesetzt haben. Für Babel war das ein richtiger Glücksfall, denn seitdem hat sie keine Geldsorgen mehr und sie macht das was sie am besten kann. Als allerdings die Plags, beziehungsweise dessen Anführer Tom, sie um einen Gefallen bitten wird es heikel, denn normalerweise können sich Plags und Hexen nicht wirklich gut leiden und Babel muß für diesen Fall auch noch die anderen Hexen aufsuchen, was fast einer Kriegserklärung gleich kommt, aber sie zieht es durch und erlebt dabei einige Höhen und Tiefen.


    Babel fand ich ziemlich unsympathisch, wie sie mit Tom umgeht gefällt mir überhaupt nicht. Außerdem scheint sie sehr überzeugt von sich zu sein, gerade was ihre Magie angeht, aber kriegt dann doch meistens nicht wirklich was auf die Reihe und braucht ihre Freunde, dir ihr dann beistehen und helfen. Sam konnte ich auch nicht leiden, er kann kein "Nein" akzeptieren und drängt sich Babel immer regelrecht auf, außerdem ist er mir zu impulsiv und scheint regelrecht berauscht von der Magie zu sein, die Babel wirken kann, wenn sie sich nicht im Zaum hält, allerdings gilt das auch für Babel selbst, die dann völlig die Kontrolle verliert. Dafür gefielen mir aber Tom, Tamy und Karl ganz gut, nur leider kommen die nicht so oft vor.


    Am Anfang, als Babels vierter Geburtstag beschrieben wurde, dachte ich noch, die Geschichte könnte interessant werden, aber dann folgte Babels 17ter Geburtstag und ab da war ich dann überhaupt nicht mehr begeistert, sondern eher entsetzt und das hat sich auch durch das ganze Buch gezogen. Babels Blutrituale, das sie ihre Magie nicht immer im Zaum hat, ihre Kommentare, wie sie über Tiere redet und diese Kaltschnäuzigkeit in Bezug auf Tom haben mich nicht gerade dazu motiviert, den Roman gerne in die Hand zu nehmen. Außerdem wird alles so in die Länge gezogen und die Szene im Garten mit Sam und dann noch das mit Hilmar am Ende mußte echt nicht sein, das war dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Ob ich den zweiten Band lesen werde weiß ich deswegen noch nicht, auch wenn ich ihn schon hier stehen habe.


    Veröffentlicht am: 08.03.2014