Henke, Helene: Totenmaske


  • Autor: Henke, Helene
    Titel: Totenmaske
    Originaltitel: -
    Verlag: Droemer Verlag
    Erschienen: 1. November 2013
    ISBN-10: 3426226324
    ISBN-13: 978-3426226322
    Seiten: 428
    Einband: PB
    Serie: -
    Preis: 14,99 €
    empfohlenes Lesealter Erwachsene


    Autorenporträt:


    Zitat


    JHelene Henke, geboren 1964, hat erst nach zwei verschiedenen Berufsausbildungen ihre
    wahre Leidenschaft entdeckt: das Schreiben. Nach vier erfolgreichen Romanveröffentlichungen im
    Sieben Verlag ist „Totenmaske“ ihr erster Thriller bei Droemer. Die Autorin ist verheiratet und lebt
    mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Krefeld.


    Quelle: Droemer Verlag


    Inhaltsangabe:


    Zitat


    Die 21-jährige Zoe versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt sie das traditionelle Familienunternehmen. Respektvoll bereitet sie die Verstorbenen für ihre »letzte Reise« vor und macht sich schnell einen Namen als jüngste Bestatterin Deutschlands. Die Bewohner des kleinen Dorfs im Hunsrück stempeln die ungewöhnliche junge Frau jedoch schnell als Sonderling ab. Als eines Tages Boris und seine zwei Freunde auf ihrem Behandlungstisch landen, findet sich Zoe rasch im Kreis der Verdächtigen wieder – hatte doch einer der jungen Männer Zoe vor ein paar Jahren fast vergewaltigt. Das BKA ermittelt. Die Stimmung im Dorf gleicht einem Hexenkessel, als Zoe plötzlich spurlos verschwindet.


    Quelle: Droemer Verlag


    Meine Meinung:


    Für mich war dieses Werk das vierte der Autorin, aber das erste mal war es ein Kriminalroman aus der Feder von Helene Henke. Ich kann sagen, ja, auch das kann die Autorin.


    Zoe die jüngste Bestatterin Deutschlands, mit 19 Jahren ein erstaunlicher Beruf. Doch sie ist sehr gut in ihrem Fach. Natürlich ist das in der kleinen Stadt auch ein Thema bei den Bewohnern zum klatschen. Aber Zor interessiert es nicht.


    Als Zoe die Leiche ihres damaligen Peinigers auf den Behandlungstisch bekommt, ist sie hin und hergerissen. Aber sie sagt sich, dass ist mein Job und erfüllt ihn nach besten Gewissen.Bei der Herrichtung des Leiche findet Zoe schnell heraus, dass es sich hier nicht um einen tragischen Unfall handelt. Zur gleichen Zeit trifft ein Kommissar des BKA ein, die beiden ermitteln zusammen weiter. Auch dieser Kommissar trägt ein Geheimnis mit sich herum. Beide finden schnell eine gemeinsame Ebene. Doch Leon, der Kommissar, zweifelt teils an der Unschuld von Zoe.


    Doch wie das alles ausgeht, dass solltet ihr wirklich selber lesen.


    Die Autorin beschreibt sehr feinfühlig Zoes Arbeit als Bestatterin, auch die Umgebung des Handlungsortes wird schon fast Plastisch wiedergegeben. Die etwas unappetitlichen Szenen werden nicht bis ist kleinste Detail beschrieben, sodass es mir nicht zu viel wurde. Die Spannung wird immer weiter ausgebaut und gehalten.


    Meine Ahnungen bestätigten sich nur zur Hälfte, und der Täter war am Ende ein völlig anderer als gedacht. Ich konnte das Buch nach etwa der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen, so habe ich die zweite Hälfte in einer Nacht verschlungen.


    Das Ende war völlig abgeschlossen, so wird es wohl keinen zweiten Teil geben. Und es war ein schönes Ende, alle Fragen, die sich mir stellten, wurden beantwortet. So konnte ich mit einem Lächeln auf den Lippen diese Geschichte beenden.
    Es hat mir sehr gut gefallen!


    Ich gebe fünf von fünf Sternen.

  • Meine Meinung:


    Nachdem ich schon die Vampirromane von Helene Henke verschlungen habe, war ich neugierig auf diesen Thriller. Das Cover, auf dem ein Mädchen zu sehen ist, welches sich eine Maske vor das Gesicht hält, hat mich angesprochen. Der Klappentext war vielversprechend.


    Die Geschichte handelt von Zoe, 21 Jahre alt, von Beruf Bestatterin. Ein sehr ungewöhnlicher Beruf für ihr Alter.
    Eines Tages soll sie drei männliche Leichen herrichten, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Bei einer handelt es sich um Boris, der drei Jahre zuvor versuchte, sie zu vergewaltigen.
    Die Ermittlungen des BKA ergeben, dass der Unfall kein solcher war.
    Plötzlich verschwindet Zoe spurlos.


    Von der ersten Seite an verfolgte ich mit Spannung und Neugier, was Zoe in ihrem Beruf sowie in ihrem Privatleben alles erlebt.
    Der Schreibstil war locker, jedoch fesselnd. Zoe war mir auf Anhieb sympathisch. Ihren Arbeitsplatz hat die Autorin im Detail beschrieben. Auch die einzelnen Arbeitsschritte waren sehr ausführlich dargestellt. Während des Lesens lief es mir das ein oder andere Mal kalt den Rücken hinunter.


    Fazit:


    Ein spannender Thriller, bei dem das Kopfkino aktiviert wurde.

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


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