Gerdom, Susanne: Elidar - Magierin der Drachen


  • Autor: Gerdom, Susanne
    Titel: Elidar - Magierin der Drachen
    Verlag: Piper
    Erschienen: Juli 2011
    ISBN 10: 3492268064
    ISBN 13: 978-3492268066
    Seiten: 463 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen, um sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Am Anfang des Romans war ich erst ein wenig irritiert, weil der Name Elidar seitenlang nicht auftaucht. Es geht erstmal um Tajo, Luca, Ibram und Magister Zorn, aber dann fügt sich alles irgendwann zusammen und man versteht was es mit den vier genannten auf sich hat.


    Elidar möchte ein Zauberer werden, aber da sie ein Mädchen ist, hat sie da schlechte Karten, darum gibt sie sich einfach weiterhin als Junge aus, denn in ihrer Zeit als Streunerin auf den Straßen von Yasaim hat das auch ganz gut geklappt. Und dank ihrer Gönnerin, der Prinzessin Morgenblüte wird sie tatsächlich im Spinnenorden aufgenommen.


    Die Geschichte wird in ziemlich ruhigen Tönen erzählt, große Schlachten gibt es hier nicht. Man begleitet Elidar auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens, wobei die Autorin leider einige Jahre ausläßt, die Elidar im Magierorden verbringt und lernt. Trotzdem fand ich die Story ziemlich lesenswert, da Elidar nicht nur das Geheimnis ihres Geschlechts mit sich rumträgt, sondern noch ein viel größeres, wobei sie selbst manchmal nicht richtig weiß woher ihre großen Kräfte kommen und was es mit ihren doch oft realen Träumen auf sich hat.


    Elidar ist einfach ein klasse Charakter, man kann sich richtig in sie hineinversetzen, aber auch andere Protagonisten fand ich sehr interessant, wie z.B. Sao-Tan oder Magnifizenz Sturm, wobei dieser mich doch etwas enttäuscht hat, da ich ihn für etwas stärker gehalten hatte. Aber auch von Bär war ich ziemlich überrascht, denn mit dieser Wandlung hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet und ich weiß auch immer noch nicht so genau, ob er nicht vielleicht doch ein wenig Recht hatte mit seiner Sichtweise.


    Manchmal gab es einige Stellen, wo ich mir mehr Informationen erhofft hatte, die dann aber leider nicht kamen, wie z.B. bei Luca, ich hätte wirklich gerne seine Geschichte gehört und wieso er und der Alte Drache sich plötzlich getrennt haben. Aber auch das Ende war nicht so mein Fall, denn dort ging alles viel zu schnell vonstatten, dadurch bleiben auch einige Fragen offen, wie ich finde. Außerdem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, mehr über Elidars Vergangenheit zu erfahren und wieso sie halt so ist wie sie ist und dann wird das ganze auf nur ein paar Seiten abgehakt.


    Die Autorin hat wirklich einen angenehmen Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen läßt, aber am Schluß hat das irgendwie gelitten, es kam mir so vor, als müßte es jetzt unbedingt zu Ende gehen, was echt schade ist.


    Veröffentlicht am: 12.02.2013