Crossing, Amy: Harmlose Hölle


  • Autor: Crossing, Amy
    Titel: Harmlose Hölle
    Originaltitel: Room 213
    Verlag: Loewe
    Erschienen: 20. Januar 2014
    ISBN 10: 3785578717
    ISBN 13: 978-3785578711
    Seiten: 174 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Raum 213 Band 1
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahren
    Preis: 7,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben oder hat es nicht über lebt! Für Liv scheint es gerade nicht schlimmer kommen zu können: Ihr Freund hat auf einer Party eine Andere geküsst vor ihren Augen und sie wird von dem unheimlichen Ethan verfolgt. Er bedroht sie, macht komische Andeutungen. Liv ist eingeschüchtert, nimmt die Drohungen jedoch erst nicht ernst. Bis sie ein Mädchen in ihrem Garten findet, Ethans Ex-Freundin, ermordet!


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Liv sieht wie ihr Freund Daniel ein anderes Mädchen küsst und ist total entsetzt, sie verläßt sofort die Party und macht sich alleine auf den Weg nach Hause. Dabei begegnet sie Ethan, der erst vor kurzem aus der Psychiatrie entlassen wurde und ihr einen ziemlichen Schrecken einjagt. Ethan ist vor zwei Jahren vor Raum 213 gefunden worden, dabei war er in einem sehr schrecklichen Zustand, so daß sich die Gerüchte, die es um den Raum gibt nur noch mehr verstärkt haben, denn angeblich sind dort schon mehrere Menschen gestorben, da das Böse darin haust. Für Liv beginnt, nach dem Zusammentreffen mit Ethan, eine ziemlich aufwühlende Zeit, in der sie bald nicht mehr weiß wem sie trauen kann und wem nicht.


    Liv fand ich ganz ok, allerdings habe ich es überhaupt nicht verstanden wieso sie nicht mit Daniel reden wollte, denn die Chance hätte er zumindest verdient gehabt, auch wenn es nichts an der Situation und ihrer Meinung geändert hätte, aber es wäre ihm gegenüber einfach nur fair gewesen. Livs beste Freunde Mai und Toby fand ich sehr sympathisch, sie sind immer für ihre Freundin da und versuchen sie von ihren düsteren Gedanken zu befreien. Mit Jessie konnte ich leider nicht wirklich was anfangen, er ist Livs Bruder und ich fand ihn teilweise recht unheimlich, genauso wie Ethan, der allerdings manchmal schon recht charmant sein kann, nur kommen dann auch meist sehr schnell wieder Momente, wo er echt beängstigend wirkt.


    Die meisten Kapitel über begleitet man Liv, aber es gibt auch welche, die über Ethan berichten, als er im Raum 213 gefangen ist. Die Geschichte um den Raum 213 an sich ist aber sowieso ziemlich interessant und ich habe mir natürlich so meine Gedanken darüber gemacht, allerdings hat der Epilog diese dann doch wieder zunichte gemacht, da heißt es nun abwarten was man im zweiten Band noch so über ihn erfährt. Die Autorin versteht es auf jeden Fall gut einen in die Irre zu führen, denn ich war mir eigentlich von Anfang an sicher den Täter zu kennen, aber irgendwie war er es dann doch nicht, wobei man ihm theoretisch eine gewisse Schuld nicht absprechen kann, denn wer weiß ob es sonst überhaupt so weit gekommen wäre. Ich hatte das Buch auf jeden Fall sehr schnell durch, da ich unbedingt wissen wollte wie sich die ganze Sache auflöst und ich bin nun ziemlich gespannt auf den zweiten Teil, der schon nächsten Monat erscheinen soll.


    Veröffentlicht am: 03.02.2014