Nao, Tsukiji: Golden Tales


  • Autor: Nao, Tsukiji
    Titel: Golden Tales
    Originaltitel: Kiniro Kishi
    Verlag: Egmont Manga
    Erschienen: 9. Februar 2012
    ISBN 10: 3770476387
    ISBN 13: 978-3770476381
    Seiten: 208 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 7,50 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    In "Golden Tales" werden Tsukiji Naos erste Geschichten veröffentlicht! Die detailreichen Settings fangen die überbordende Fantasie der Ausnahmekünstlerin stimmungsvoll ein und führen dich in Welten, die du dir nie erträumt hättest! Ohne Kitsch erzählt Tsukiji Nao Geschichten mit Moral: Das Glück kann man auch dort finden, wo man es nicht vermutet. Vorurteile bleiben Vorurteile, auch wenn sie über Jahrhunderte kultiviert werden. Und verliert ein Mädchen seine erste große Liebe, so ist das nicht das Ende der Welt!


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    In diesem Manga sind drei Geschichten von Tsukiji Nao vertreten und zu jeder Story hat die Mangaka noch einen Kommentar geschrieben in dem sie erzählt wie sie auf die Geschichte gekommen ist, warum sie sie geschrieben hat, welche Gefühle sie in ihr auslösen und wie sie die Charaktere findet.


    Als erstes kommt "Der Goldene Ritter" und in dieser Story geht es um Shirosenpei, der wegen seiner Eskapaden zur Polizeiwache von Doinaka versetzt wurde. Dort ist er allerdings der einzige Schutzmann und so hat er einiges zu erledigen, auch wenn sein Kumpel Yasaburo das nicht wirklich glauben kann. Aber Shiro belehrt ihn eines besseren. Außerdem verliebt sich Shiro später auch noch in Mitsuko mit der er einiges erlebt und auch dort ist Yasaburo wieder mit dabei und irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, das dieser selbst in Shiro verliebt ist.


    Danach kommt dann "Prinzessin Glockenhüterin" wo es um Anzu geht, die bei Gefahr die Glocken erklingen läßt damit auch jeder im Dorf gewarnt ist, nur irgendwie scheinen die Menschen sie manchmal nicht wirklich Ernst zu nehmen. Außerdem macht sie eines Tages Bekanntschaft mit dem Feind und der stellt sich als ganz anders heraus, als sie bisher gedacht hat. Die Geschichte zeigt was Vorurteile anrichten können und blinder Gehorsam, außerdem ist sie teilweise sogar recht witzig, besonders Ashas Sätze sind manchmal echt herrlich. Aber leider gibt es auch eine traurige und grausame Seite.


    Als letztes kommt dann "Jungfrau unter Gemischtwaren", die recht kurz ist, diese Story hat Tsukiji Nao bei einem Wettbewerb eingereicht und auch wenn sie mit vielen Erinnerungen verbunden ist, mag sie das was sie dort gezeichnet mittlerweile nicht mehr so gerne. Dabei fand ich die Geschichte eigentlich recht nett, auch die Zeichnungen sind sehr ansprechend und so viele Unterschiede merkt man zu den anderen Bildern auch nicht, nur das manche davon recht opulent ausgeschmückt sind, aber das fand ich eigentlicht ziemlich schön.


    Die Charaktere sind sehr interessant und besonders Asha und Anzu fand ich ziemlich toll, beide opfern sich für diejenigen auf, die sie lieben und bleiben immer sie selbst. Außerdem waren die beiden auch am schönsten gezeichnet, Ashas Aussehen ist teilweise schon etwas speziell, aber er sieht trotzdem klasse aus, genauso wie Anzu mit ihrem feinen Gesicht, der schönen Frisur und dem hübschen Kleid. Ganz am Anfang gibt es übrigens noch ein kleines Poster, das ganz in Farbe gehalten ist und vier Personen aus dem Manga zeigt.


    Veröffentlicht am: 24.01.2014