Roberts, Nora: Winterzauber


  • Autor: Diana Palmer
    Titel: Immer hab ich dich geliebt
    Originaltitel: Maggie's Dad
    Autor: Nora Roberts
    Titel: Der Maler und die Lady
    Originaltitel: The Art of Deception
    Autor: Linda Lael Miller
    Titel: Wunder einer Winternacht
    Originaltitel: Glory, Glory
    Autor: Lucy Gordon
    Titel: Glockenklang von Campanile
    Originaltitel: Christmas in Venice
    Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag
    Erschienen: November 2010
    ISBN-10: 3899417909
    ISBN-13: 978-3899417906
    Seiten: 492
    Einband: Ziklamfarben, Lichter und Weihnachtssterne
    Preis: 9,95 €


    Immer hab ich dich geliebt von Diana Palmer


    Zusammenfassung:


    Kurz vor der Hochzeit verlässt Powell seine Verlobte Antonia, weil er der „Lügengeschichte“ ihrer besten Freundin Sally Glauben schenkt, dass Antonia ein Verhältnis mit ihrem Gönner hat. Powell heiratet Sally und die beiden bekommen eine Tochter, aber glücklich werden sie nicht zusammen. Sally stirbt kurz darauf bei einem Autounfall.


    Antonia lässt sich nur selten bei ihren Eltern sehen, da sie Powell nicht begegnen möchte. Aber 9 Jahre später kehrt sie, nachdem ihre Mutter gestorben ist, zurück. Angeblich weil sie ihren Vater nicht alleine lassen möchte, doch Antonia ist schwer krank…



    Mein Fazit:


    Das Buch „Immer hab ich dich geliebt“ von Diana Palmer, ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Die Geschichte ist in einem einfachen Stil geschrieben und dadurch sehr leicht zu lesen. Der Prolog anfangs war ein bisschen verwirrend. Der Schreibstil der Autorin ist sehr romantisch. Alles in allem ist es halt eine typische Lovestory. Der Charakter der Protagonistin hat sich allerdings nicht sehr viel weiter entwickelt. Irgendwie ist sie immer ein junges Mädchen in der Pubertät geblieben. Ihre Ängste waren nicht die, einer erwachsenen Frau. Aber auch der Charakter von Powell ist irgendwie stehengeblieben.


    Ich fand die Geschichte aber eigentlich ganz nett und auch gut aufgebaut. Allerdings wurde das Ende viel zu rasch abgehandelt. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte sehr gut getan und diese aufgwertet.



    Der Maler und die Lady von Nora Roberts


    Zusammenfassung:


    Der bekannte Maler Philip Fairschild ladet Anatole Haines zu sich und seiner Tochter Lara, die als Bildhauerin arbeitet, nach Hause ein. Lara ist mit diesem Besuch gar nicht einverstanden, sie macht sich Sorgen, da es in ihrem Haus ein Gemälde gibt, dass der Gast nicht sehen soll. Aber auch Anatole hat seine Geheimnisse, wie man bald nach seiner Ankunft feststellen kann. Lara und Anatole verlieben sich ineinander und das führt zu allerlei Komplikationen.



    Mein Fazit:


    Diese zweite Geschichte "Der Maler und die Lady" stammt aus dem Band "Love Affairs" von Nora Roberts und ist 1986 unter dem Titel "The Art of Deception" erschienen. Es ist wie alle ihre früheren Romande ein bißchen kitschig und eher leicht vorhersehbar. Der Schreibstil ist einfach und leicht und schnell zu lesen. Ich fand die Geschichte nicht so schlecht, da die Autorin wohl ein bißchen über die klassischen Maler under deren Stile recherchiert hat und dies in die Diskussionen mit einfließen hat lassen. Ihre Protagonisten war mir eigentlich sympathisch und ich fand die Dialoge der beiden "Liebenden" recht frech und teilweise lustig angelegt. Der Roman ist wie schon erwähnt nichts besonderes, eine eher seichte Lektüre, doch da ich mir nicht sehr viel erwartet habe, war ich auch nicht enttäuscht. Man hätte einiges mehr aus der Geschichte machen können, die Idee dazu war gar nicht so schlecht. Ich würde sagen, heute hätte die Autorin mehr daraus gemacht.



    Wunder einer Winternacht von Linda Lael Miller


    Zusammenfassung:


    Nach 9 Jahren kehrt Glory zu Weihnachten in ihre Heimatstadt zurück, um bei der Hochzeit ihrer Mutter dabei zu sein. Als erstes besucht sie das Grab ihres Bruders, der durch einen Umfall bei der Army viel zu früh verstorben ist. Am Grab tauchen alle Erinnerungen an ihr früheres Leben wieder auf, besonders da sie Jim begegnet.


    Glory hat sich in der High School in Jim, den Enkel des Richters, verliebt. Als sie schwanger wurde, drohte ihr der Richter ihren Bruder, der anscheinend recht wild war, für etwas, das er gar nicht getan hat, ins Gefängnis zu bringen, wenn sie Jim über die Schwangerschaft informiert. Er gibt ihr 40 Dollar und schickt sie aus der Stadt, damit sie ihr Baby zur Welt bringt und zur Adoption frei gibt. Die 18jährige ist total eingeschüchtert, denn sie liebt ihren Bruder sehr und hat fürchterliche Angst….



    Mein Fazit:


    Die dritte Geschichte Wunder einer Winternacht“ von Linda Lael Miller ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Die Autorin schafft es tatsächlich Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, obwohl das Thema eigentlich nicht so ganz zu diesem Fest passt. Sie hat diese Geschichte wirklich sehr gefühlvoll aufgebaut und trotz der Kürze relativ gut ausgebaute Charaktere geschaffen. Ich fand die Geschichte sehr berührend und muss zugeben, dass mich dies überrascht hat, da ich mir nicht sehr viel davon erwartet habe.



    Glockenklang vom Campanile von Lucy Gordon


    Zusammenfassung:


    Sonia reist hochschanger nach Venedig, da ihre Schwiegermutter sehr krank ist und sie unbedingt sehen möchte. Auf der Reise und auch nach der Ankunft spielt sich ihre Vergangenheit vor ihren Augen nochmals ab.


    Es beginnt mit ihrem ersten Besuch in der Lagunenstadt Venedig, wo sie auf einer Geschäftsreise Francesco kennenlernt. Die Beiden verlieben sich sofort ineinander und heiraten relativ schnell. Sonia, die nie zu vor eine Familie hatte, da sie als Waisenkind aufgewachsen ist, hat große Probleme mit der italienischen famiglia, die sich ja überall treffen und die Verwandtschaft von Francesco ist ja auch ziemlich groß, typisch italienisch halt. Sonia fühlt sich eingeengt und überwacht, besonders von ihrer Schwiegermutter, die sie noch dazu mit ihrem zweiten Vornamen Maria anspricht. Da verlässt Sonia die Familie…


    Mein Fazit:


    Das Buch „Glockenklang vom Campanile“ von Lucy Gordon war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und es hat mich nicht sehr überzeugt. Somit werde ich mir wohl überlegen, ob ich von dieser Autorin noch etwas lesen werde. Es ist ein typische „Groschenroman“. Allerdings dadurch auch recht kurz und daher schnell gelesen. Der Protagonist wirkt wie ein italienischer Gigolo, stellt sich aber dann als treuer Familienvater heraus. Die Protagonistin weiß eigentlich nicht, was sie will, denn als sie endlich eine Familie hat, ergreift sie die Flucht… Ist irgendwie total unlogisch die Geschichte. Aufgemotzt wird diese mit dem winterlichen bzw. vorweihnachtlichen Venedig, das so ganz anders aussieht, als man es als Tourist im Sommer in Erinnerung hat.





    Das waren kurz zusammen gefasst die Geschichten. Etwas möchte ich noch erwähnen: Da ich das Buch geschenkt bekommen habe, habe ich zuerst gar nicht gemerkt, dass sich darin vier verschiedene Geschichten von vier verschiedenen Autoren befanden. Erst nachdem ich diese Leserunde angelegt habe, wurde mir das klar. Aber es war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Geschichten waren kurz und daher schnell gelesen und eigentlich doch ganz nett für zwischendurch.


    Veröffentlicht am 21.01.2014