Richter, Mia: Eine Oma zum Fest


  • Autor: Richter, Mia
    Titel: Eine Oma zum Fest
    Verlag: Marion von Schröder
    Erschienen: 5. Oktober 2012
    ISBN 10: 3547711908
    ISBN 13: 978-3547711905
    Seiten: 192 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Früher hat Gisela die Adventszeit geliebt. Doch seit die Kinder aus dem Haus sind und ihr Mann gestorben, fürchtet sie die besinnlichen Abende genauso wie die viel zu rührenden Fernsehfilme. Ist es Zufall oder Schicksal, dass sie nach einem Bummel über den Weihnachtsmarkt ein Kätzchen in ihrem Garten findet? Kaum hat sie sich an den kleinen Tiger gewöhnt, entdeckt sie eine Suchmeldung und weiß nicht was sie tun soll.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Gisela hat für sich entschlossen, das sie dieses Jahr Weihnachten nicht wirklich feiern möchte, da ihre Kinder sowieso nicht da sein werden, denn ihre Tochter Sabine befindet sich in Uganda und ihr Sohn Thomas in Kanada. Außerdem verspürt sie seit dem Tod ihres Mannes Albert generell keine große Lust mehr dazu, da er ihr einfach zu sehr fehlt. Als aber plötzlich ein kleines Kätzchen in Giselas Leben tritt beginnt sie wieder richtig aufzublühen und tut Sachen mit denen sie eigentlich schon längst abgeschlossen hatte. Doch dann sieht sie ein Suchplakat auf dem ein Bild von genau der Katze abgebildet ist, die ihr vor einigen Tagen zugelaufen ist und Gisela ist ganz verzweifelt, denn sie will Franzi nicht verlieren.


    Gisela fand ich ziemlich sympathisch und sie tat mir manchmal ziemlich leid, ihre Gefühle kommen wirklich gut rüber und wenn sie dann über ihren verstorbenen Mann nachdenkt oder auch über ihre jetzige Einsamkeit, weil sie alleine lebt dann hat mich das schon recht nachdenklich und auch teilweise traurig gemacht. Als dann aber Franzi, eine kleine Katze, ihr zuläuft ist sie wie ausgewechselt und man merkt wie gut es ihr tut, das wieder jemand mit ihr in ihrem Haus lebt um den sie sich kümmern kann. Einige Begebenheiten, die Gisela mit Franzi erlebt, kamen mir auch ziemlich bekannt vor und darum konnte ich sie auch gut verstehen, wenn sie zum Beispiel das schnurren von Franzi beruhigend fand.


    Das Buch ließ sich auf jeden Fall richtig gut und flüssig lesen, ich konnte es auch kaum aus der Hand legen, weil ich so gespannt war wie die Geschichte nun endet und wie Gisela sich im Falle von Franzi entscheidet, denn auch wenn ich ihre Sichtweise nachvollziehen kann, so ist ihr Handeln doch nicht immer richtig. Im Laufe der Seiten kommt übrigens eine richtige Weihnachtsstimmung auf, zumindest war das bei mir der Fall und ich fand alles so schön geschildert und war manchmal genauso gerührt wie Gisela selbst, wenn mal wieder was unerwartetes passiert ist was einen einfach nur zufrieden zurücklässt. Auch das Ende hat mir total gut gefallen, denn es hat so toll gepaßt und zeigt einem was wirklich wichtig an Weihnachten ist.


    Veröffentlicht am: 31.12.2013