Feehan, Christine: Weiße Weihnacht in Wyoming


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    Autor: Feehan, Christine
    Titel: Weiße Weihnacht in Wyoming
    Originaltitel: Rocky Mountain Miracle
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: November 2013
    ISBN 10: 3863656644
    ISBN 13: 978-3863656645
    Seiten: 240 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 5,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Cole Steele ist nicht nur ein stadtbekannter Frauenheld, er steht auch im Verdacht, seinen eigenen Vater ermordet zu haben. Als er kurz vor Weihnachten die Tierärztin Maia trifft, von der manche behaupten, sie könne zaubern, verliebt er sich Hals über Kopf in die junge Frau. Tatsächlich scheint es, als könnte Maia nicht nur Pferde, sondern auch Menschen verzaubern, nicht zuletzt Coles jüngeren Halbbruder Jase. Während der Schnee die Farm in Wyoming mit einem weißen Tuch bedeckt, bereiten sich die drei auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest vor.


    Quelle: Weltbild.de


    Meine Meinung:


    Cole kehrt zurück in das Haus, wo er die meiste Zeit seiner Kindheit und Jugend verbracht hat, denn sein Vater hat ihm die Hälfte seines Vermögens vererbt und er wurde als Vormund für seinen jüngeren Halbbruder Jase eingetragen. Für Cole ist das ganze nicht leicht, denn hatte er doch damals alles hinter sich lassen wollen und nie wieder einen Fuß auf die Ranch seines Vaters setzen wollen. Aber für seinen Halbbruder, von dem er bisher nicht mal was wußte, reißt er sich zusammen und er versucht Jase aufzubauen, denn genauso wie Cole hatte dieser ebenfalls unter dem sadistischen Vater zu leiden. Als dann Maia in das Leben der beiden tritt erleben sie was es heißt jemandem zu vertrauen und wie schön Weihnachten sein kann.


    Cole, Maia und Jase fand ich total sympathisch, auch wenn Cole manchmal etwas hart rüberkommt und sich immer wieder mit seinen inneren Dämonen auseinandersetzen muß, die ihm sehr zu schaffen machen. Allerdings ist das kein Wunder, wenn man bedenkt was sein Vater ihm angetan hat, trotzdem ist er sehr kritisch sich selbst gegenüber und hat immer wieder Angst wie sein Erzeuger zu werden. Auch Jase litt jahrelang unter den Misshandlungen seines Vaters und ist recht in sich gekehrt, aber Cole gibt ihm immer wieder die Sicherheit, das niemand ihm mehr je etwas antun darf und Maia sorgt dafür, das sich Jase auch einfach mal wie ein normaler Teenager verhält und sogar lacht. Maia fand ich mit ihrer Gabe aber sowieso recht faszinierend.


    Die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen, ich konnte kaum aufhören mit lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wer Schuld an den seltsamen Begebenheiten hatte, die auf der Ranch immer mal wieder passiert sind. Als ich gelesen habe was Coles und Jases Vater alles getan hat um die beiden an sich zu binden und ihnen das Leben zur Hölle zu machen war ich echt entsetzt und wäre nicht verwundert gewesen, wenn die beiden sich weiter abgekapselt hätten. Von daher fand ich die Entwicklung von Cole und Jase richtig schön, Maia gibt den beiden so viel Zuversicht und auch Liebe, das sie ihre inneren Steinmauern irgendwann einreißen und sich allem neuen öffnen. Das das ganze im Winter und an Weihnachten spielt hat dann nochmal für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt und den Epilog fand ich auch einfach nur toll.


    Veröffentlicht am: 27.12.2013